Analyse
Opec dürfte Ölpreis wieder über 60 Dollar treiben

Der Organisation Erdöl Exportierender Länder (Opec) dürfte es nach Einschätzung der Deutschen Bank gelingen, den Ölpreis wieder über 60 Dollar zu treiben.

dpa-afx FRANKFURT. Der Organisation Erdöl Exportierender Länder (Opec) dürfte es nach Einschätzung der Deutschen Bank gelingen, den Ölpreis wieder über 60 Dollar zu treiben. Dazu müsste die Opec allerdings einschneidender als bisher geplant die Fördermenge drosseln, schreibt die Deutsche Bank in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Der Erwartung wieder steigender Preise liege eine optimistische Einschätzung der Aussichten für das Weltwirtschaftswachstum zugrunde.

Die in den letzten Jahren deutlich verbesserte Leistungsbilanzen der Opec-Staaten sollten es dem Ölkartell erleichtern, vereinbarte Quotenkürzungen auch einzuhalten, schreibt die Deutsche Bank. Die Opec hatte zuletzt eine Senkung der Quoten um 1,2 Mill. Barrel je Tag beschlossen.

Eine ausgeprägte Verlangsamung des globalen Weltwirtschaftswachstums stellt nach Einschätzung der Deutschen Bank das größte Risiko für eine positive Ölpreisentwicklung dar. In diesem Fall könnte es der Opec nicht gelingen, die Quoten so rasch zu senken, wie dies angesichts einer dann schwächeren Nachfrage erforderlich wäre.

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