Analyse
Sal. Opp belässt Commerzbank auf „Sell“

Sal. Oppenheim hat Commerzbank nach Quartalszahlen auf "Sell" mit einem fairen Wert von 2,00 (Kurs: 5,945) Euro belassen.

dpa-afx FRANKFRUT. Sal. Oppenheim hat Commerzbank nach Quartalszahlen auf "Sell" mit einem fairen Wert von 2,00 (Kurs: 5,945) Euro belassen. Während Erlöse und Kosten seine Erwartungen erfüllt hätten, liege der Nettogewinn aufgrund von Firmenwertabschreibungen darunter, schrieb Analyst Thomas Stögner in einer Studie vom Donnerstag. Der Vorsteuergewinn habe seine Schätzungen verfehlt, den Marktkonsens jedoch übertroffen. Ein etwas schwächeres Handelsergebnis sei nur teilweise durch ein etwas höheres Ergebnis aus Finanzanlagen kompensiert worden.

Das operative Ergebnis sei gut ausgefallen, doch dürften weitere Belastungen durch das Portfolio strukturierter Kredite und die negative Entwicklung der Kreditqualität auch künftig zu Belastungen führen. Die Prognose einer Risikovorsorge in Höhe von 3,60 Mrd. Euro für 2009 erscheine ambitioniert. Zudem bestehe die Gefahr, dass die stille Beteiligung der Soffin in Aktien umgewandelt wird.

Die Kernkapitalquote (Tier 1) habe vor allem von Änderungen der Bilanzierungsregeln profitiert und sich von 10,2 Prozent im ersten Quartal auf 11,3 Prozent verbessert. Stögner hatte mit 11,1 Prozent gerechnet.

Gemäß der Einstufung "Sell" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um mehr als zehn Prozent nachgeben wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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