Analyse
Sal. Oppenheim belässt Porsche auf „Sell“

Sal. Oppenheim hat Porsche trotz eines Kaufgebots des Emirats Katar für Porsche-Aktien und die VW-Optionen des Sportwagenherstellers auf "Sell" mit einem fairen Wert von 20,00 (Kurs: 48,30) Euro belassen.

dpa-afx FRANKFURT. Sal. Oppenheim hat Porsche trotz eines Kaufgebots des Emirats Katar für Porsche-Aktien und die VW-Optionen des Sportwagenherstellers auf "Sell" mit einem fairen Wert von 20,00 (Kurs: 48,30) Euro belassen. Das Interesse Katars als solches sei eine klar positive Nachricht für den Sportwagenhersteller und stärke die Verhandlungsposition der Stuttgarter gegenüber Volkswagen, schrieb Analyst Christian Breitsprecher in einer Studie am Dienstag.

Der Knackpunkt sei jedoch der noch unbekannte Preis, den Katar zu zahlen bereit sei. Auch wenn die Reaktion der Porsche-Aktie auf diese Nachricht positiv sei, sehe er keine Lösungsmöglichkeit, die der Porsche-Aktie nachhaltiges Aufwärtspotenzial verschaffe, schrieb Breitsprecher weiter. Selbst dann nicht, wenn Katar Porsche ermögliche, ohne Kosten aus den Put-Options-Vereinbarungen herauszukommen. Er empfiehlt daher, Porsche-Vorzüge gegen VW-Vorzüge einzutauschen.

Gemäß der Einstufung "Sell" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um mehr als zehn Prozent nachgeben wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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