Analyse
Sal. Oppenheim kündigt Modell-Überarbeitung für Merck an

Sal. Oppenheim hat für die Aktien der Merck nach Zahlen eine Überarbeitung der Einschätzung, des fairen Werts und des Modells angekündigt. Zur Begründung verwies Analyst Peter Düllmann in einer Studie vom Mittwoch auf die Unsicherheit des Bereichs Flüssigkristalle.

dpa-afx KÖLN. Sal. Oppenheim hat für die Aktien der Merck nach Zahlen eine Überarbeitung der Einschätzung, des fairen Werts und des Modells angekündigt. Zur Begründung verwies Analyst Peter Düllmann in einer Studie vom Mittwoch auf die Unsicherheit des Bereichs Flüssigkristalle. Allerdings deute der Unternehmensausblick auf eine bessere Entwicklung im zweiten Halbjahr hin. Bislang bewertet Düllmann die Titel des Pharmakonzerns mit "Buy" und einem fairen Wert von 102,00 Euro.

Die enttäuschende Marge beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei Flüssigkristallen von 45 Prozent dürfte die kurzfristige Kursentwicklung bestimmen. Dadurch würde aber der Fakt verschleiert, dass es 2007 bereits Quartale mit ähnlichen Margen gegeben habe, auf die dann eine starke Erholung folgte. Zudem sollte sich der Wechsel zu digitalem Fernsehen im Februar 2009 unterstützend auswirken. Merck Serono dürfte von weiteren Zulassungen für Erbitux im zweiten Halbjahr profitieren.

Gemäß der Einstufung "Buy" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um mindestens zehn Prozent zulegen wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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