Analyse
Sal. Oppenheim lässt K+S nach Zukaufplänen auf „Neutral“

Sal. Oppenheim hat K+S nach einem milliardenschweren Zukauf weiterhin mit "Neutral" eingestuft. Die geplante Akquisition in den USA stärke das Salzgeschäft, schreibt Analyst Christian Faitz in einer Studie vom Donnerstag.

dpa-afx FRANKFURT. Sal. Oppenheim hat K+S nach einem milliardenschweren Zukauf weiterhin mit "Neutral" eingestuft. Die geplante Akquisition in den USA stärke das Salzgeschäft, schreibt Analyst Christian Faitz in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie hänge aber unglücklicherweise vor allem von der Preisentwicklung bei Düngemitteln ab. Das Potasche-Geschäft trage 70 bis 80 Prozent zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) der K+S-Gruppe bei.

Der Zukauf sollte allerdings ab dem Geschäftsjahr 2010 einen positiven Ergebnisbeitrag für K+S leisten und entsprechend wertet Faitz die Transaktion positiv. Auch die Verbreiterung des Produktportfolios sei begrüßenswert, da K+S künftig weniger abhängig vom Düngemittelgeschäft werde. Desweiteren sei die Finanzierung der Übernahme bereits gesichert und stelle somit keine Hürde dar. Das Verhältnis der Nettoverschuldung zum Ebitda sollte bei 1,0 solide bleiben. Details könnten sich noch aus der anstehenden Telefonkonferenz ergeben.

Gemäß der Einstufung "Neutral" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um bis zu zehn Prozent zulegen wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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