Analyse
Schussfahrt in die Rezession in der Eurozone geht weiter

In der Eurozone geht die Schussfahrt in die Rezession nach Einschätzung der Dekabank weiter. So sei der europäische Einkaufsmanagerindex (EMI) für die Industrie im Oktober auf einem Allzeittief gelandet, schreibt Dekabank-Ökonom Andreas Scheuerle in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

dpa-afx FRANKFURT. In der Eurozone geht die Schussfahrt in die Rezession nach Einschätzung der Dekabank weiter. So sei der europäische Einkaufsmanagerindex (EMI) für die Industrie im Oktober auf einem Allzeittief gelandet, schreibt Dekabank-Ökonom Andreas Scheuerle in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Die Daten des Tages fügten sich nahtlos in die schlechten Umfrageergebnisse in Frankreich und Italien in dieser Woche ein. Die Botschaft laute: "Euroland befindet sich in einer Rezession".

Auch bei den Dienstleistern gebe es trotz des weitgehend wie erwartet ausgefallenen Rückgangs keinen Grund zur Entwarnung. In diesem Sektor seien mit den Neuaufträgen und den Geschäftserwartungen zukunftsorientierte Teilfragen deutlich schlechter beurteilt worden, heißt es in der Studie. Diese Indikatoren notierten nun nahe oder sogar auf ihren Tiefständen.

"Besorgniserregend" sei unterdessen die Entwicklung der Beschäftigungsabsichten der Unternehmen. Bei der Industrie- beziehungsweise Dienstleisterumfrage hätten die Beschäftigungskomponenten spürbar nachgegeben. Sie kündigten das Ende des Beschäftigungsaufbaus im dritten Quartal und eine mögliche Schrumpfung im vierten Quartal an.

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