Analyse
Stimmung bei TecDax-Anlegern leicht verbessert

Die Stimmung der TecDax-Anleger hat sich laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts cognitrend im Vergleich zur Vorwoche etwas verbessert.

dpa-afx FRANKFURT. Die Stimmung der TecDax-Anleger hat sich laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts cognitrend im Vergleich zur Vorwoche etwas verbessert. "Während die institutionellen Akteure auch am Aschermittwoch noch Feierlaune an den Tag legen – das Optimistencamp erfährt regen Zustrom aus dem Lager der neutral Gestimmten – macht sich unter den privaten Anlegern augenscheinlich ein wenig Katerstimmung breit", berichtete Marktbeobachterin Christin Stock von cognitrend in einer aktuellen Studie. Ein beachtlicher Teil letztgenannter Investoren habe dem TecDax den Rücken zugekehrt und ruhe sich nun an der Seitenlinie aus.

Vielleicht ließ sich laut Stock der ein oder andere institutionelle Anleger von einer hervorragenden Bilanz von Solon oder von einem guten vorläufigen Jahresergebnis von Singulus überzeugen. Auch das fulminante aktuelle Fünf-Jahres-Umsatzziel der Software AG sollte zum neuen Optimismus unter den Institutionellen beigetragen haben. Die neuen neutral ausgerichteten Privatinvestoren allerdings hätten anscheinend nur wenig Argumentationsmaterial gefunden. "Ihnen reichte vermutlich allein der hohe Preis deutscher Tech-Titel aus, um sich für Gewinnmitnahmen zu entscheiden. An weiter steigenden Kursen hegen sie offenbar nach der langen korrekturfreien Aufwärtsphase des Technologiebarometers heftige Zweifel", erklärte Stock.

Zuversichtlich für den TecDax zeigten sich laut cognitrend 50 Prozent der Privatanleger und 46 Prozent der institutionellen Anleger. Insgesamt vergrößerte sich damit der Anteil der optimistischen "Bullen" im Vergleich zur Vorwoche um fünf Prozentpunkt auf 47 Prozent.

Zu den Pessimisten zählten laut cognitrend 24 Prozent der privaten und 35 Prozent der institutionellen Investoren - damit verkleinerte sich das Lager der "Bären" insgesamt um 1 Punkt auf 31 Prozent. Neutral waren 26 Prozent der privaten und 19 Prozent der institutionellen Anleger eingestellt. Unter dem Strich verringerte sich damit das Lager der Neutralen um 1 Punkt auf 22 Prozent.

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