Analyse
Swiss Re: Katastrophen kosten Versicherungen dieses Jahr 25 Milliarden Dollar

Naturkatastrophen haben die Versicherungen in diesem Jahr nach Schätzungen von Swiss Re 25 Mrd. Dollar gekostet.

dpa-afx ZÜRICH. Naturkatastrophen haben die Versicherungen in diesem Jahr nach Schätzungen von Swiss Re 25 Mrd. Dollar gekostet. Insgesamt richteten Wirbelstürme, Erdbeben oder Überschwemmungen Schäden über 61 Mrd. Dollar an, wie aus der am Dienstag veröffentlichten sigma-Studie des Schweizer Rückversicherungsprimus hervorgeht. Der Großteil der Schäden war damit unversichert.

Die versicherten Schäden lagen um rund neun Mrd. Dollar höher als im Vorjahr. Im längerfristigen Vergleich liege die Bilanz des Jahres 2007 jedoch unter dem Schadenstrend, hieß es. Dabei entfielen die großen Schäden auf das erste Halbjahr und konzentrierten sich auf Europa.

Sturm Kyrill Kostet AM Meisten

So hatte der Wintersturm Kyrill im Januar Teile Deutschlands, Großbritanniens, Belgiens und der Niederlande verwüstet. Mit versicherten Schäden von 5,9 Mrd. Dollar sei Kyrill das teuerste Ereignis im Jahr 2007 gewesen, schreiben die Autoren der Studie. Die beiden Überschwemmungen in Großbritannien kosteten die Versicherungen zusammengenommen 4,7 Mrd. Dollar.

Die Winterstürme an der Ostküste der USA und die Waldbrände in Kalifornien belasteten die Versicherer mit 1,6 und 1,1 Mrd. Dollar. Mit rund 1 Milliarde Dollar schlugen die Sturm- und Flutschäden in Australien zu Buche.

20 000 Menschen Starben

Von Menschen verursachte Katastrophen kosteten die Versicherungen im zu Ende gehenden Jahr mehr als zwei Mrd. Dollar, was auf dem Niveau von 2006 liegt. Zu den Katastrophen zählt Swiss Re vor allem Großbrände in Industrieanlagen und Unglücke in Luft- und Raumfahrt.

20 000 Menschen verloren bei Naturkatastrophen und großen Unglücken ihr Leben. Mit die meisten Opfer hatte Bangladesh zu beklagen; das Land wurde gleich mehrfach von Überschwemmungen und Stürmen heimgesucht.

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