Analyse
Timing am deutschen Aktienmarkt bleibt „Neutral“

Bei deutschen Aktien ist nach Ansicht von Sentix der mentale Anker trotz der zwischenzeitlichen Allzeithochs noch nicht gehoben. "Sentiment-Impulse sehen anders aus", schreibt Sentix-Analyst Manfred Hübner in seiner aktuellen Analyse.

dpa-afx FRANKFURT. Bei deutschen Aktien ist nach Ansicht von Sentix der mentale Anker trotz der zwischenzeitlichen Allzeithochs noch nicht gehoben. "Sentiment-Impulse sehen anders aus", schreibt Sentix-Analyst Manfred Hübner in seiner aktuellen Analyse. Die Börsianer dürften zunächst noch auf das alte Rekordhoch fixiert sein. Sie wollten sich bisher noch nicht von der Marke lösen.

"Die Kapitalmarktteilnehmer scheinen abergläubisch zu sein. Trotz der Allzeithochs schafft es der Markt nicht, den Anker zu heben", schreiben die Analysten. Es scheine, dass der Durchbruch vertagt sei, Europa bleibe bis auf weiteres auf Konsolidierungsniveau.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr gerate der japanische Markt ins Rampenlicht. Japans Aktienmarkt setze taktisch wie strategisch Zeichen. "Die Phase der Euphorie hat in Europa begonnen und könnte über dem Fernostmarkt eine Beschleunigung erfahren", schreibt Hübner. Die Sentix-Analysten warnen, nun beginne eine der schwierigsten Phasen des Jahres. Diese sei impulsiv und risikoreich. Somit gelte die Devise: "Wer zu früh den Bärenmarkt ausruft, wird in der Regel erst noch vom Markt vorgeführt."

Sentix ist eine wöchentliche Umfrage unter Marktteilnehmern im Internet, die seit 2001 durchgeführt wird.

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