Analyse
UBS bestätigt Premiere mit „Buy“

UBS hat die Aktien von Premiere nach der Rückkehr von Leo Kirch in die Vermarktung der Fußball-Bundesliga mit "Buy" und einem Kursziel von 27 Euro bestätigt.

dpa-afx LONDON. UBS hat die Aktien von Premiere nach der Rückkehr von Leo Kirch in die Vermarktung der Fußball-Bundesliga mit "Buy" und einem Kursziel von 27 Euro bestätigt. Durch die Vereinbarung zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der Kirch-Firma Sirius ändere sich zunächst wenig, schrieben die Analysten in einer Studie am Donnerstag. Immerhin müsse Kirch immer noch einen Abnehmer für die Rechte zum garantierten Preis von 500 Mill. Euro pro Saison finden.

Sollte Premiere die Exklusivität seiner Live-Berichterstattung verbessern können, würde das den Wert der Übertragungsrechte deutlich erhöhen. Außer dass nun sechs Monate der Unsicherheit vor den Anlegern lägen, bleibe alles beim Alten. Lediglich der Aktienkurs habe um rund 20 Prozent nachgegeben. Damit sei der "Worst Case" eingepreist. Die UBS geht aber weiterhin davon aus, dass sich Premiere die Rechte zu einem annehmbaren Preis für alle Parteien sichern wird. Damit ergebe sich eine "Win-Win"-Situation für Kirch, Premiere und die DFL.

Unterdessen habe der ehemalige Premiere-Chef Georg Kofler ein eigenes Unternehmen gegründet. Das könne im Nachhinein für einige Sicherheit und Erklärung sorgen, warum Kofler Premiere verlassen hat, hieß es weiter.

Mit der Einstufung "Buy" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent über der von UBS erwarteten Marktrendite liegt.

Analysierendes Institut UBS.

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