Analyse
UBS lässt Porsche nach Zahlen auf „Sell“

Die UBS hat die Vorzüge der Porsche Holding nach Zahlen für das Geschäftsjahr 2008/09 auf "Sell" mit dem Kursziel 50,00 (Kurs: 45,71) Euro belassen. Der Sportwagenbauer bleibe enttäuschend undurchsichtig, bemängelte Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Donnerstag.

dpa-afx LONDON. Die UBS hat die Vorzüge der Porsche Holding nach Zahlen für das Geschäftsjahr 2008/09 auf "Sell" mit dem Kursziel 50,00 (Kurs: 45,71) Euro belassen. Der Sportwagenbauer bleibe enttäuschend undurchsichtig, bemängelte Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Donnerstag. Bis zum Abschluss der Übernahme von Porsche durch Volkswagen (VW) dürfte diese Visibilität auch gering blieben.

Ein letzter Blick auf die nackten Zahlen zeige unterdessen mit einer operativ Marge von 10,3 Prozent eine durchaus gute Widerstandskraft gegen das aktuell schwere Marktumfeld, so der Analyst. Der Auftragseingang ohne das Modell Panamera sei im ersten Quartal um 17 Prozent gestiegen und das signalisiere eine Ertragsverbesserung im neuen Geschäftsjahr. Die Aufträge für den Panamera sähen aber mit 4 000 bis 5 000 Stück im ersten Quartal im Vergleich zum Gesamtjahresziel 20 000 etwas schwach aus. Die aggressiven Ziele zur Schuldenreduzierung bei Porsche seien glaubwürdig und VW könnte somit weniger Kapital aufnehmen als zunächst befürchtet. Der Experte hält aus diesem Grund die VW-Vorzüge für die attraktivere Wahl.

Mit der Einstufung "Sell" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent unter der von UBS erwarteten Marktrendite liegt.

Analysierendes Institut UBS.

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