Analyse
UBS senkt Merck auf „Neutral“ und Ziel auf 80 Euro

Die UBS hat die Einstufung für Merck nach einem negativen Votum der europäischen Zulassungsbehörde Emea zum Einsatz des Mittels Erbitux bei nicht kleinzelligem Lungenkrebs (Nsclc) von "Buy" auf "Neutral" und das Kursziel von 90 auf 80 (Kurs: 64,92) Euro gesenkt.

dpa-afx LONDON. Die UBS hat die Einstufung für Merck nach einem negativen Votum der europäischen Zulassungsbehörde Emea zum Einsatz des Mittels Erbitux bei nicht kleinzelligem Lungenkrebs (Nsclc) von "Buy" auf "Neutral" und das Kursziel von 90 auf 80 (Kurs: 64,92) Euro gesenkt. Die Entscheidung der Experten habe überrascht, schrieb Analyst Fabian Wenner in einer Studie vom Freitag. Er habe im schlimmsten Fall mit einem noch stärker eingeschränkten Anwendungsgebiet gerechnet.

Weil die Anwendung von Erbitux bei Nsclc nunmehr wegfalle, habe er seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie für 2010 um sieben Prozent und für 2011 um zwölf Prozent reduziert. Wenner hatte in seinem Bewertungsmodell einen Betrag von 10 Euro je Aktie für die betroffene Indikation von Erbitux als Kapitalwert (Net Present Value, NPV) einkalkuliert und reduzierte sein Kursziel entsprechend.

Mit einer Expertenrunde zu Cladribine, einen Mittel gegen Multiple Sklerose, sei der nächste ersichtliche Kurstreiber mehr als sechs Monate entfernt, so Wenner.

Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von UBS erwarteten Marktrendite liegt./

Analysierendes Institut UBS.

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