Analyse
Übernahme Postbank-Anteil „neutral“ für Deutsche Bank

Die Übernahme eines Postbank-Anteils durch die Deutsche Bank wäre nach Einschätzung von equinet "neutral" für die Deutsche Bank und leicht positiv für die Postbank zu werten.

dpa-afx FRANKFURT. Die Übernahme eines Postbank-Anteils durch die Deutsche Bank wäre nach Einschätzung von equinet "neutral" für die Deutsche Bank und leicht positiv für die Postbank zu werten. "Die Variante eines Anteilskaufs von knapp unter 30 Prozent ist die wahrscheinlichste und bei einem Preis von rund 50 Euro je Aktie würde die Deutsche Bank auch nicht zu viel bezahlen", schrieb Analyst Philipp Häßler in einem aktuellen Kommentar. Der Anteil könne mit einer Option auf eine spätere Aufstockung angereichert werden - auch das würde in Anbetracht der finanziellen Restriktionen der Deutschen Bank Sinn machen.

"Für die Postbank wäre ein Verkauf zu rund 50 Euro zwar ein eher niedriger Preis, allerdings würde es den Kurs mittelfristig nach unten absichern", so Häßler. Allerdings begrenze eine solche Transaktion auch das Aufwärtspotenzial, da die neue Aktionärsstruktur die Übernahmefantasie limitiere. "Für die Deutsche Bank bewerten wir eine Komplettübernahme der Postbank nicht als vorteilhaft, da beide Banken nicht gut zusammenpassen. Eine Integration in die Deutsche Bank ist nur schwer vorstellbar". Ein Anteil von knapp 30 Prozent würde allerdings die Möglichkeit einer Aufstockung in der Zukunft offenhalten und Wettbewerber von einer Übernahme abhalten.

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