Analyse
US-Arbeitsmarkt hat das Schlimmste hinter sich

Der US-Arbeitsmarkt hat nach Einschätzung der Dekabank trotz nach wie vor erheblicher Stellenstreichungen das Schlimmste hinter sich.

dpa-afx FRANKFURT. Der US-Arbeitsmarkt hat nach Einschätzung der Dekabank trotz nach wie vor erheblicher Stellenstreichungen das Schlimmste hinter sich. "Der Beschäftigungsrückgang hat sich im Mai in fast allen Bereichen kräftig abgeschwächt", sagte Dekabank-Experte Rudolf Besch der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Freitag. "Der Arbeitsmarkt der USA befindet sich zwar immer noch in einer angeschlagenen Verfassung, die Abwärtsdynamik nimmt aber deutlich ab." Mit einem Beschäftigungsaufbau sei in diesem Jahr aber wohl nicht mehr zu rechnen.

Mit Blick auf die mittlerweile hohe US-Arbeitslosenquote von 9,4 Prozent sagte Besch: "Der erneut starke Anstieg im Mai ist keineswegs ungewöhnlich." So laufe die Arbeitslosenquote der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt regelmäßig nach. Grund sei, dass nach einer konjunkturellen Talsohle viele Arbeitnehmer wieder auf den Arbeitsmarkt drängten. "Die gute Nachricht daran ist, dass die Menschen zuversichtlicher sind, wieder Arbeit zu finden."

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