Analyse
US-Ölpreis von 100 Dollar „in greifbarer Nähe“

Ein US-Ölpreis von 100 Dollar ist nach Einschätzung der Commerzbank "in greifbare Nähe" gerückt.

dpa-afx FRANKFURT. Ein US-Ölpreis von 100 Dollar ist nach Einschätzung der Commerzbank "in greifbare Nähe" gerückt. Aufgrund der immensen Dynamik des Ölpreisanstiegs in den vergangenen Wochen und der aktuellen Nähe zur "magischen 100 Dollar"-Grenze sei ein weiterer Anstieg nicht auszuschließen, schreibt Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank in einer Studie vom Freitag. Ein weiterer Anstieg dürfte jedoch durchaus zu einem Nachfrageschock und langfristig negativen Folgen für den Ölpreis führen, schätzt Weinberg. In diesem Fall sollten sich neue Technologien und Verbrauchsmuster durchsetzen, was die Ölpreise merklich belasten würde.

Der US-Ölpreis war in der Nacht zum Freitag erstmals knapp über die Marke von 90 Dollar geklettert. Damit hat der US-Ölpreis in den letzten zehn Tagen um rund zehn Dollar zugelegt. Seit Jahresbeginn stieg der WTI-Preis um über 50 Prozent. Händler führen die anhaltende Kursrally vor allem auf die Spannungen zwischen der Türkei und kurdischen Rebellen im Nordirak zurück. Auch der weiterhin schwache Dollar treibe die Nachfrage der in der US-Währung gehandelten Ölprodukte, was die Ölpreise zusätzlich beflügele.

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