Analyse
WestLB belässt Deutsche Telekom auf „Neutral“

Die WestLB hat die Einstufung für die Deutsche Telekom nach der Gebührensenkung durch die Netzagentur auf "Neutral" belassen. Die neuen Gebühren für die Nutzung der "letzten Meile" bedeuteten einen nur geringen Verlust, schrieb Analyst Tarkan Cinar in einer Studie vom Mittwoch.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat die Einstufung für die Deutsche Telekom nach der Gebührensenkung durch die Netzagentur auf "Neutral" belassen. Die neuen Gebühren für die Nutzung der "letzten Meile" bedeuteten einen nur geringen Verlust, schrieb Analyst Tarkan Cinar in einer Studie vom Mittwoch. Die Telekom vermiete schätzungsweise 8,4 Mill. entbündelte Anschlüsse (loop lines) an ihre Wettbewerber. Auf Basis der um 30 Prozent gesenkten Preise bedeute das einen Verlust von jährlich 30,2 Mill. Euro für den deutschen Marktführer.

Cinars Meinung nach sollten sich Investoren auf die wichtigere Öffnung des Vdsl-Netzes für Wettbewerber konzentrieren, welche er nicht in Gefahr sieht. Allerdings rechnet er damit, dass der Ausbau des DSL-Netzes sich in ländlichen Gebieten verzögert. Die Regierung, die einen Breitband-Zugang für alle Bundesbürger anstrebt, dürfte sich daher innerhalb der kommenden Tage dazu äußern.

Mit der Einstufung "Neutral" geht die WestLB davon aus, dass die Aktie auf dem gegenwärtigen Kursniveau fair bewertet ist. Seit dem 30.1.2009 wird die alte Einstufung "Hold" durch "Neutral" ersetzt. Das Kursziel entspricht in diesem Fall dem aktuellen Kursniveau.

Analysierendes Institut WestLB.

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