Analyse
WestLB hebt Kuka vor erwartetem Personalwechsel auf „Neutral“

Die WestLB hat Kuka nach Presseberichten über den bevorstehenden Rücktritt von vier Aufsichtsräten und des Vorstandes von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und entsprechend der Regelung für neutrale Aktien-Einstufungen kein Kursziel mehr angegeben.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat Kuka nach Presseberichten über den bevorstehenden Rücktritt von vier Aufsichtsräten und des Vorstandes von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und entsprechend der Regelung für neutrale Aktien-Einstufungen kein Kursziel mehr angegeben. Der Großaktionär Grenzebach habe das Ringen um die Macht bei dem Anlagenbauer damit wohl gewonnen, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Donnerstag.

Von der gleichzeitig erwarteten Bekanntgabe eines neuen Managementteams dürften kurzfristig positive Kursimpulse ausgehen. Mittelfristig müsse die neue Führungsriege aber erst beweisen, dass sie die Restrukturierung beschleunigen, das Vertrauen wiederherstellen und einen größeren Geschäftsanteil außerhalb des Automobilsektors generieren könne. Es sei aber eine gute Nachricht, dass die Schlammschlacht zwischen dem Management und Grenzebach beendet zu sein scheint. Grenzebach sei der Gewinner und es bleibe abzuwarten, ob sich das als gut für Kuka herausstelle oder nicht. Der Beweis dafür dürfte noch länger dauern.

Mit der Einstufung "Neutral" geht die WestLB davon aus, dass die Aktie auf dem gegenwärtigen Kursniveau fair bewertet ist. Seit dem 30.1.2009 wird die alte Einstufung "Hold" durch "Neutral" ersetzt. Das Kursziel entspricht in diesem Fall dem aktuellen Kursniveau.

Analysierendes Institut WestLB.

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