Analyse
WestLB lässt Deutz nach Zahlen auf „Sell“

Die WestLB hat Deutz nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel 2,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 2,59 Euro).

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat Deutz nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel 2,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 2,59 Euro). Der Motorenbauer habe im dritten Quartal einen Auftragsrückgang um 15,5 Prozent hinnehmen müssen und das dürfte erst den Anfang einer negativen Entwicklung darstellen, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Freitag. Die Nachfrage aus der LKW- und Bauindustrie sowie aus der Landwirtschaft werde aller Voraussicht nach weiterhin schnell zurück gehen. Daran sollte auch ein möglicher Nachfrageschub im Zuge der Einführung neuer Emissionsstandards in Europa und den USA nichts ändern.

Das begonnene Restrukturierungsprogramm dürfte nicht schnell zu einer höheren Profitabilität führen, falls die Weltwirtschaft in eine Rezession abrutscht, fuhr der WestLB-Experte fort. Zudem werde voraussichtlich der Konkurrenzdruck durch andere Motorenbauer wie etwa dem US-Diesel- und Gasmotorenhersteller Cummins deutlich zunehmen. Schließlich bemühten sich die Wettbewerber derzeit, in dem schwachen Marktumfeld eine hohe Kapazitätsauslastung zu erreichen.

Mit der Einstufung "Sell" geht die WestLB davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten im Vergleich zum Index um mindestens minus zehn Prozent schlechter entwickeln wird.

Analysierendes Institut WestLB.

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