Analyse
WestLB senkt Versatel auf „Hold“ und hebt Ziel auf 18,50 Euro

Die WestLB hat die Aktie von Versatel nach den deutlichen Kursanstiegen der vergangenen Tage von "Add" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel sei wegen Übernahmespekulationen zugleich von 15,50 auf 18,50 Euro angehoben worden, schrieb Analyst Stefan Borscheid in einer Studie am Dienstag.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat die Aktie von Versatel nach den deutlichen Kursanstiegen der vergangenen Tage von "Add" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel sei wegen Übernahmespekulationen zugleich von 15,50 auf 18,50 Euro angehoben worden, schrieb Analyst Stefan Borscheid in einer Studie am Dienstag. Die Aussagen der Berenberg Bank, im Kundenauftrag den Aktienanteil an dem Telekom- und Internetdienstleister auf 10,73 Prozent aufgestockt zu haben, dürfte den derzeitigen Kurs stützen.

Eine Übernahme von Versatel erscheine naheliegend, so der Experte. Vor allem für Wettbewerber, die daran interessiert sein könnten, ein Vdsl- oder ein Fttb/H-Netzwerk einzurichten, sei Versatel ein Übernahmekandidat.

Borscheid modifizierte sein Bewertungsmodell und setzte den Bewertungsabschlag für die Versatel-Aktie außer Kraft. Nach der jüngsten starken Kursentwicklung beinhalte das neue Ziel nur noch ein 7,9-prozentiges Aufwärtspotenzial, weshalb die Abstufung auf "Hold" erfolgt sei.

Mit dem Anlageurteil "Hold" geht die WestLB davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten im Vergleich zum Index in einer Schwankungsbreite von plus/minus zehn Prozent entwickeln wird.

Analysierendes Institut WestLB.

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