Analyse
WestLB senkt Wachstumsprognose 2008 für Eurozone auf 1,3 Prozent

Die WestLB hat nach dem ersten Rückgang der Wirtschaftsleistung in der Eurozone seit Beginn der Daten-Aufzeichnung für die fünfzehn Länder der Eurozone die Wachstumsprognose gesenkt.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat nach dem ersten Rückgang der Wirtschaftsleistung in der Eurozone seit Beginn der Daten-Aufzeichnung für die fünfzehn Länder der Eurozone die Wachstumsprognose gesenkt. Für den Euroraum rechnen die Experten laut einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent im laufenden Jahr. Zuvor war die WestLB noch von einem Wachstum von 1,7 Prozent ausgegangen.

Die Prognose für das Wirtschaftswachstum der Eurozone im kommenden Jahr ließen die Experten der WestLB allerdings unverändert bei 1,2 Prozent. Allerdings würden bei dieser Prognose mittlerweile "Abwärtsrisiken" bestehen, hieß es weiter einschränkend in der Analyse.

Die jüngsten Konjunkturdaten hätten gezeigt, dass der konjunkturelle Abschwung mittlerweile alle Mitglieder der Eurozone erfasst habe, schreiben die Experten der WestLB. In Deutschland sei das Bruttoinlandsprodukt wegen des witterungsbedingten starken Wachstums im ersten Quartal besonders kräftig gesunken. Auch in Frankreich habe sich die Konjunktur deutlich eingetrübt.

Zudem würden auch die wichtigen Stimmungsindikatoren auf ein weiterhin schwaches Wachstum der Wirtschaft in der Eurozone hindeuten. Selbst im dritten Quartal sei ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes und damit ein Abgleiten in die Rezession "nicht ausgeschlossen", schreiben die Experten der WestLB.

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