Aktien
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.12.2004

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.12.2004:

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.12.2004:

Stmicro

London - Die Deutsche Bank hat die Aktien des Halbleiterherstellers Stmicroelectronics von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Im Hinblick auf den Zyklus bei Halbleiterwerten sei weiterhin Vorsicht geboten, hieß es in einer Studie. Das erste Quartal 2005 könne auf Grund möglicherweise steigender Lagerbestände und eines erneuten Preisdrucks schwierig werden. Gleichzeitig wurde das Kursziel von 16,50 auf 14,00 Euro gesenkt.

Deutsche Bank

München - Nach dem Oktober-Rückgang der deutschen Einzelhandelsumsätze im Jahresvergleich erwartet die HVB-Group allenfalls eine langsame Erholung des privaten Konsums. Nach der Diskussion über einen massiven Stelleanbau bei Opel und Karstadt-Quelle sei die anhaltende Zurückhaltung der Deutschen beim Konsum keine Überraschung gewesen, schreiben die Experten. Auch über die Wintermonate bleiben die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt "düster", hieß es.

Philips

London - Die Deutsche Bank hat die Aktien des niederländischen Elektronikkonzerns Philips aus Bewertungsgründen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Gleichzeitig senkte Analyst Nicolas Gaudois seine Einstufung für den Konkurrenten Stmicroelectronics von "Buy" auf "Hold" und empfahl eine Umschichtung von Stmicro- in Philips-Aktien. Das Kursziel für Philips erhöhte der Experte von 20,00 auf 22,50 Euro, nahm aber seine Ergebnisprognosen zurück.

Lufthansa

Hamburg - Die Investmentbank M.M. Warburg empfiehlt die Aktien der Lufthansa trotz der Regierungspläne zur Einführung einer Kerosinsteuer weiterhin mit "Buy". Eine Steuer auf Flugbenzin wäre problemlos nur für innerdeutsche Flüge einzuführen und in diesem Fall sei die Auswirkung auf die Fluggesellschaft begrenzt, hieß es in einer am Mittwoch herausgegebenen Studie. Das Kursziel liegt weiter bei 13,00 Euro.

Tui

Berlin - Nach dem Einstieg spanischer Hotelketten bei Tui gibt es nach Einschätzung der Bankgesellschaft Berlin (BGB) "keine Zerschlagunsgfantasie" mehr. Andererseits falle nun auch der Kursdruck wegen früherer Befürchtungen über eine Marktplatzierung weg, hieß es in einer Studie. Die Analysten bestätigten den Titel auf "Hold" mit einem Kursziel von 18,00 Euro.

Frankfurt - Die Experten der Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) haben die Aktie von Tui von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und raten, erzielte Kursgewinne nun zu realisieren. Mit dem Verkauf des West-LB-Anteils weiche die Übernahmespekulation aus dem Titel, hieß es in einer Studie. Die Aktie dürfte sich nun wieder dem Kursziel der DrKW von 14,50 Euro annähern. UBS

Suez

London - In einer Erststudie hat die niederländische Großbank ABN Amro die Aktien der französischen Versorger Suez SA und Veolia SA mit "Buy" bewertet. Der Aktienmarkt bewerte die Unternehmen falsch und unterschätze das Volumenwachstum, den Konjunkturzyklus und die Gewinnspannen im Privatkundengeschäft, schrieben die Analysten in einer Studie. Für Suez setzten sie das Kursziel bei 22,60 Euro, während sie es für Veolia mit 28,30 Euro angaben.

CS Group

Zürich - Die UBS hat die Gewinnprognosen und das Kursziel für die Aktien der Credit Suisse Group von 50 auf 54 Schweizer Franken erhöht. Winterthur sei heute mit kleineren Risiko behaftet und profitabel, hieß es in einer Studie. Das banken-branchenfremde Versicherungsunternehmen beeinträchtige aber die Profitabilität der CS Gruppe und ein Verkauf oder eine Abspaltung wären für die Bank von Vorteil. Die Empfehlung "Buy 2" wurde bestätigt.

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