Aktien
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.06.2005

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.06.2005

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.06.2005

Adobe Systems INC

NEW York - Piper Jaffray hat die Aktien des Softwareherstellers Adobe Systems wenige Tage vor Veröffentlichung von Quartalszahlen mit "Outperform" bestätigt. Nach Recherchen bei Zwischenhändlern und angesichts einer weiterhin starken Branchenentwicklung gehe die Investmentbank davon aus, dass die Ergebnisse leicht über den Markterwartungen ausfallen, schrieb Analyst Gene Munster in einer am Montag veröffentlichten Studie. Das Unternehmen legt am 16. Juni nachbörslich Zahlen vor.

Allianz

London - JP Morgan hat seine Prognose für die Dividende des Versicherers Allianz angehoben. Nach einem Treffen mit dem Vorstandschef Michael Diekmann werde die Prognose für die Ausschüttung für 2005 von 2,06 auf 2,90 Euro je Anteilsschein angehoben, hieß es in einer Studie vom Montag. Dies bestätige zudem die bisherige Einstufung "Overweight".

Altana

Frankfurt - Die Helabatrust hat die Altana-Aktie von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft. Das starke Abschneiden von Pantoprazol in Europa und der schwächere Euro böten Unterstützung, hieß es in der Analyse vom Montag.

Commerzbank

ZÜRich - Angesichts der Übernahme der HVB durch die italienische Unicredito hat die UBS das Kursziel für die Commerzbank-Aktie von 20,50 auf 21,50 Euro erhöht. Zugleich bestätigten die Analysten den Titel in einer Studie vom Montag auf "Buy". Die Commerzbank sei nun eine der wahrscheinlichsten Übernahmekandidaten unter den deutschen Großbanken.

Deutsche Bank

London - Die Investmentbank Lehman Brothers hat die Aktie der Deutschen Bank auf ihre Empfehlungsliste "European Recommended Portfolio" gesetzt. Das teilte Lehman am Montag in London mit. Bei der erwarteten Konsolidierung der Branche werde die Deutsche Bank, auch über Ländergrenzen hinweg, eine Rolle spielen, hieß es. Der Titel sei stark abhängig von der Wirtschaftsentwicklung im Inland und vom Kursverhältnis des Euro zum Dollar .

Deutsche Bank

London - Der deutsche Aktienmarkt ist nach Einschätzung von Lehman Brothers günstig bewertet. Viele Konzerne wie Deutsche Bank , Siemens , Beiersdorf , Schering und Allianz stünden im Vergleich zu ihren europäischen Konkurrenten auf einem niedrigen Niveau, hieß es in einer Studie vom Montag. Die deutschen Unternehmen hätten ihre Kosten reduziert und seien im stark wachsenden Exportmarkt aufgestellt.

Deutsche Telekom

London - Die Experten von Morgan Stanley haben die Aktie der Deutschen Telekom von "Equal-Weight" auf "Underweight" abgestuft und den Schritt mit steigenden Risiken und der hohen Bewertung begründet. Zwar habe die Aktie sich in diesem Jahr um 3,8 Prozent unter dem Marktdurchschnitt entwickelt, werde aber um zehn bis 15 Prozent über den aktuellen Prognosen gehandelt, hieß es in einer am Montag in London vorgelegten Studie.

Fraport

Hannover - Nach der Vorlage der monatlichen Verkehrsbilanz hat die Nord/LB die Empfehlung für den Flughafenbetreiber Fraport von "Halten" auf "Reduzieren" gesenkt. In einer am Montag in Hannover vorgelegten Studie riet Analystin Martin Noß den Anlegern zur Gewinnmitnahme, nachdem die Aktie das bisherige Kursziel von 33 Euro überschritten habe. Die Zahlen hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen.

Fraport

Mainz - Die Verkehrzahlen des Flughagfenbetreibers Fraport für Mai haben laut Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) insgesamt die Erwartungen erfüllt. Positiv überrascht habe die starke Performance im Luftfracht-Geschäft, hieß es in der Studie vom Montag. Dagegen habe das Passagieraufkommen am Flughafen Antalya enttäuscht. Analyst Per-Ola Hellgren bestätigte den Titel auf "Marketperformer" mit einem Kursziel von 35,00 Euro.

Heidelbergcement

Frankfurt - Das Übernahmeangebot des Hauptaktionärs und Aufsichtsrats Adolf Merckle für Deutschlands größten Baustoffkonzern Heidelbergcement hat die Helabatrust als "attraktiv" bezeichnet. "Daher plädieren wir aus heutiger Sicht für die Annahme des Angebots", hieß es in der Studie vom Montag. Amnalyst Erhard Schmitt bestätigte den Titel auf "Verkaufen".

Heidelberger Druck

London - Analysten von Goldman Sachs haben die Gewinnprognose für die Heidelberger Druckmaschinen AG gesenkt. Für das kommende Geschäftsjahr reduzierten die Analysten in einer am Montag veröffentlichten Studie die Vorhersage für den Gewinn je Aktie (EPS) um 14,4 Prozent auf 1,42 (1,66) Euro. Auf einem Analystentreffen am 7. Juni habe sich das Unternehmen zwar optimistisch zu den Auftragseingängen geäußert, hieß es weiter. Dies dürfte aber nicht für zweistellige operative Margen bis 2007 ausreichen und deshalb seien die Schätzungen gesenkt worden. Für das laufende Jahr wurde die EPS-Prognose unverändert bei 0,64 Euro belassen. Die Einstufung blieb bei "In-Line".

HVB

Hannover - Die Nord LB hat Aktionären der Hypovereinsbank zu Gewinnmitnahmen bei Kursen oberhalb von 20 Euro geraten und den Titel entsprechend von "Halten" auf "Reduzieren" abgestuft. Die Übernahme der Hypovereinsbank macht nach Ansicht der Nord LB für Unicredit "strategisch Sinn" und liefere mittelfristig gutes Wachstumspotenzial, hieß es in einer am Montag in Hannover vorgelegten Studie.

HVB

Mainz - Nach Ansicht der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) ist der Übernahmepreis für die Hypovereinsbank "kein Grund zur Euphorie". "Die Prämie auf unseren fairen Wert von 18,50 Euro beträgt lediglich rund zehn Prozent und gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag nur zwei Prozent", hieß es in einer Studie vom Montag. Hinzu komme, dass das Ausführungsrisiko (sinkender Kurs der Unicredito-Aktie ) bei den HVB-Aktionären liege und deren Angebot schmälern würde. Auf Grund des Risikos rechnet die LRP mit Gewinnmitnahmen, die zu schwächeren HVB-Kursen führen dürften. Die Empfehlung "Underperformer" wurde bekräftigt.

MÜNchener RÜCK

DÜSseldorf - Die Übernahme der Hypovereinsbank durch die italienische Unicredit ist nach Ansicht der WestLB "eine gute Nachricht" für die Münchener Rück . Die Münchener Rück als HVB-Anteilseigner könnte bei einem Übernahmepreis von 20,50 Euro je HVB-Aktie einen Gewinn von 300 bis 400 Mill. Euro verbuchen, hieß es in einer Studie vom Montag. Falls die Fusion offiziell bis Oktober abgeschlossen werde, könnte der Sondergewinn im vierten Quartal verbucht werden. Einzig negativ für die Münchener Rück sei, dass das Geschäft ausschließlich mit Aktien bezahlt werde. Die Einstufung der Münchener Rück mit "Neutral" mit einem Kursziel von 92,00 Euro wurde bekräftigt.

Nokia

London - JP Morgan hat die Gewinnprognosen und das Kursziel für den finnischen Mobilfunkzulieferer Nokia angehoben. In einer am Montag in London vorgelegten Studie hob Analyst Mark Davies-Jones seine Absatzprognose für das zweite Quartal an und weitete deshalb die Gewinnprognose je Aktie (EPS) für das laufende Geschäftsjahr von 80 auf 83 Cent aus. Das Kursziel hob er von zwölf auf 13,5 Euro an. Für 2006 hob er die EPS-Prognose zugleich von 86 auf 90 Cent je Aktie an. Zwar verbesserten sich die Aussichten für das zweite Halbjahr. Jedoch könnte die Markterwartung für das zweite Quartal zu hoch sein, begründete er seine Entscheidung, die Aktie unverändert auf "Neutral" zu belassen.

Shire Pharmaceutical

London - Lehman Brothers hat ihre Anlageempfehlung für Shire Pharmaceuticals mit "Overweight" bekräftigt. Die Experten rechneten in den kommenden drei Wochen mit positiven Studienergebnissen zu I2S, hieß es in der Studie vom Montag. Selbst wenn das Medikament zur Behandlung des Hunter Syndroms die Ziele für die Primärindikation verfehle, seien die Chancen für einen sekundären Einsatz gut. Zudem biete die Übernahme des US-Unternehmens Transkaryotic Therapies (TKT) eine gute und wichtige Chance.

Stmicroelectronics

London - Lehman Brothers hat Stmicroelectronics-Aktien von "Underweight" auf "Overweight" hochgestuft. Die Experten zeigten sich in einer am Montag veröffentlichten Studie zuversichtlich für die weitere Umsatzentwicklung und die positive Wirkung neuer Produkte auf die Erträge in 2006. Das Kursziel hoben sie von 11,0 auf 14,8 Euro.

Unicredit

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die anstehende Übernahme der Hypovereinsbank AG (HVB) durch die italienische Bank Unicredit begrüßt. "Diese Übernahme macht unserer Ansicht nach jede Menge Sinn", hieß es in einer am Montag in London veröffentlichten Studie. "Der Goldesel in Italien, Wachstum in Zentral- und Osteuropa und Umstrukturierungen in Deutschland und Österreich. Das gefällt uns", schrieben die Experten weiter.

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