Aktien
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 19.09 bis 23.09.2005

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 19.09 bis 23.09.2005:

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 19.09 bis 23.09.2005:

Amerisourcebergen

NEW York - Die Bank of America hat Amerisourcebergen-Aktien von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Die geringeren Erwartungen an das Medicare-Programm und die aktuelle Bewertung sprächen gegen den Kauf der Titel des US-Pharmadienstleisters, hieß es in einer Studie am Montag. Das Kursziel wurde unterdessen von 75 auf 77 Dollar erhöht.

BMW

London - Die Analysten von Goldman Sachs haben in einer Studie vom Montag die Anlageempfehlung für BMW von "In-line" auf "Outperform" angehoben. Angesichts leicht negativer währungsbedingter Einflüsse auf das Gewinnwachstum erwarten die Experten, dass das Unternehmen seine starken Barmittelzuflüsse verstärkt zur Fortsetzung seines Aktienrückkaufprogrammes nutzen werde. Das eröffne Potenzial für die Aktie.

Deutsche Post

MÜNchen - Die Hypovereinsbank hat ihr Anlageurteil zur Post-Aktie nach Bekanntgabe des Übernahmeangebots für Exel mit "Neutral" bestätigt. Der Preis von 1 244 Pence je Exel-Aktie für das britische Logistikunternehmen bewege sich in der erwarteten Spanne, hieß es in einer Studie am Montag. Der Preis sei hoch, aber die Post könne mit einem positiven Ergebnisbeitrag bereits im Jahr 2007 rechnen. Das Kursziel wurde mit 19,00 Euro bestätigt.

Deutsche Post

Hamburg - Die Nord/LB hat die Aktien der Deutschen Post nach der Ankündigung der Übernahme des britischen Logistik- Unternehmens Exel mit "Halten" und einem Kursziel von 20 Euro bestätigt. Die Übernahme sei strategisch positiv und eröffne durch die entstehende "Marktmacht" Kosten- und Preisvorteile, hieß in einer Studie am Montag. Der Kaufpreis sei zwar hoch, aber angesichts möglicher Synergieeffekte und der Stärkung der Kontraktlogistik angemessen. Positive Auswirkungen auf das Ergebnis erwarten die Nord/LB-Experten ab 2007.

Deutsche Post AG

Frankfurt - Die Analysten von equinet haben die Aktie der Deutschen Post nach der Bekanntgabe der Übernahme des britischen Logistikunternehmens Exel mit "Accumulate" und einem Kursziel von 22 Euro bestätigt. Die Übernahme sei strategisch sinnvoll, hieß es in einer Studie am Montag. Der zu bezahlende Preis je Aktie sei bezogen auf den Gewinn je Exel-Anteilsschein jedoch ziemlich hoch, hieß es. Da der Unternehmenskauf zum größten Teil aus kostengünstigen Barmitteln erfolge, sehen die Experten aber keinen Einfluss auf das Ergebnis je Post-Aktie.

Deutsche Post AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hält das Übernahmeangebot der Deutschen Post für den britischen Konkurrenten Exel für "fair". Die Akquisitionsprämie gegenüber dem Durchschnittskurs der Exel-Aktie im Juli 2005 liege deutlich unter 40 Prozent, hieß es in der Studie vom Montag. Analyst Per-Ola Hellgren bestätigte die Post-Aktie auf "Outperformer" mit einem Kursziel von 22 Euro.

Infineon

London - Die CSFB hat ihre Anlageempfehlung für Infineon in einer Studie vom Montag auf "Outperform" hochgestuft. Das Kursziel wurde gleichzeitig von acht auf 10 Euro angehoben. Inotera, ein Joint-Venture von Infineon mit Nanya Technology , biete die Aussicht auf eine erfolgreiche Restrukturierung des Speichersektors und damit deutliches Potenzial für die Bewertung der Aktie.

Lafarge

Paris - Die Deutsche Bank hat die Lafarge-Aktie von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Der französische Zementanbieter habe die fundamentale Trendwende geschafft und die aktuell weiter sehr negative Marktstimmung biete eine gute Einstiegsgelegenheit, hieß es in einer Analyse vom Montag. Das Kursziel wurde von 75 auf 82 Euro erhöht.

Porsche

MÜNchen - Merck Finck & Co. hat Porsche-Aktien von "Sell" auf "Buy" hochgestuft. Das jüngste Analystentreffen des Autobauers habe einen positiven Eindruck hinterlassen, hieß es in einer Studie vom Montag. Die Sorgen um die Gewinnentwicklung im laufenden Geschäftsjahr hätten sich nicht materialisiert.

RWE

Frankfurt - Die Analysten der WestLB haben die Aktien der Energieversorger RWE und Eon nach der Bundestageswahl von "Outperform" auf "Neutral" heruntergestuft. Die sich abzeichnende große Koalition werde aber die Laufzeit für die Atomkraftwerke höchstens von 32 auf 40 Jahre verlängern, hieß es in einer am Montag herausgegebenen Studie. Das Kursziel für RWE wurde von 60 auf 56 Euro und für Eon von 83 auf 78 Euro gesenkt.

Adidas-Salomon

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die adidas-Salomon-Aktie nach den positiven Zahlen von Nike mit "Outperformer" bestätigt. Auch der Dax-Konzern könne aktuell in den USA massiv Marktanteile hinzugewinnen und in Europa stabil halten, hieß es in der Studie vom Dienstag. Das Kursziel bezifferte Analyst Christian Schindler auf 165 Euro.

Adidas-Salomon

Frankfurt - Die Analysten von equinet haben nach den starken Zahlen des US-Konkurrenten Nike die Anlageempfehlung für adidas-Salomon mit "Buy" bestätigt. Das Kursziel betrage unverändert 180 Euro, hieß es in einer Studie am Dienstag. Nike habe mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 1,61 Dollar im ersten Quartal des Fiskaljahres die Markterwartungen in Höhe von 1,43 Dollar deutlich übertroffen. Zudem seien das Umsatzwachstum beschleunigt und die Margen weiter verbessert worden. Die Experten sehen dies als Anzeichen für ein starkes Marktumfeld und erwarten auch von adidas-Salomon ein überzeugendes Ergebnis.

Deutsche Post

Frankfurt - Die Analysten von Sal.Oppenheim haben die Aktien der Deutschen Post nach Abgabe eines Übernahmegebotes für den britischen Wettbewerber Exel mit "Buy" bestätigt. Das Übernahmegebot liege mit 5,5 Mrd. Euro 200 Mill. Euro niedriger als erwartet, hieß es in einer Studie vom Dienstag.

Deutsche Post

Hamburg - M.M. Warburg hat die Aktie der Deutschen Post im Hinblick auf die Übernahme des britischen Wettbewerbers Exel mit "Buy" bestätigt. Die Integration des Logistikkonzernes Exel werde einfacher vonstatten gehen als die der zuvor übernommenen Airborne Express, hieß es in einer Studie am Dienstag.

Deutsche Post

Frankfurt - Die Analysten der DrKW haben ihre Anlageempfehlung für die Deutsche Post nach der Übernahme-Ankündigung des britischen Wettbewerbers Exel von "Hold" auf "Add" angehoben. Das Kursziel wurde unverändert bei 22 Euro belassen. Die Analysten sehen zwar offene Fragen über den Zeitplan und die Höhe möglicher Synergieeffekte, hieß es in einer Studie vom Dienstag, die Übernahme biete jedoch klare steuerliche und strategische Vorteile.

Exel

DÜSseldorf - Die Analysten der WestLB haben am Dienstag die Aktien des britischen Logistikunternehmens Exel von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft. Das Kursziel wurde auf 1 240 britischen Pence geändert und damit der Höhe des Übernahmeangebotes der Deutschen Post angepasst, hieß es in einer Studie. Zuvor hatte es 950 Pence betragen. Die Experten halten ein Gegenangebot für unwahrscheinlich.

Oracle

London - Lehman Brothers hat die Aktien von Oracle vor der Vorlage von Quartalszahlen mit "Overweight" bestätigt. Es würden solide Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal 2005/06 erwartet, hieß es in einer Studie am Dienstag. Der US-Softwarekonzern präsentiert seine Ergebnisse an diesem Donnerstag. Das Kursziel von 17,00 Dollar wurde ebenfalls bekräftigt.

RWE

London - Die Deutsche Bank hat in einer Sektorstudie zur europäischen Energiebranche die Aktien von RWE als "Top Pick" hervorgehoben. Die Analysten sind zuversichtlich, dass steigende Strompreise die Gewinne in den Jahren 2006 und 2007 in die Höhe treiben, hieß es in einer am Dienstag in London veröffentlichten Studie. Zudem dürfte eine neue Regierung in Deutschland die Laufzeitbeschränkung der Kernkraftwerke auf 32 Jahre wieder aufheben. Die Einstufung "Buy" wurde ebenso bestätigt wie das Kursziel 59 Euro.

Siemens

Paris - Nach einem Analystentreffen mit Siemens hat die französische Bank Societe Generale (SG) ihre "Buy"-Empfehlung für die Aktie des Industrie-Unternehmens auf Sicht von drei bis sechs Monaten bekräftigt. "Die Ebit-Marge hat lange Zeit unter dem Durchschnitt der Wettbewerber gelegen, aber hohe Kosteneinschnitte haben diesen Abstand jetzt in etwa ausgeglichen", schrieb SG-Analyst Fabrice Theveneau in einer Studie vom Dienstag.

Siemens

Frankfurt - Einen Tag nach angekündigten Umstrukturierungen in den drei defizitären Bereichen des Siemens-Konzerns hat die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) das Kursziel für die Aktie von 75 auf 70 Euro gesenkt. Das Anlageurteil bleibe weiter "Outperformer", schrieb Analyst Thomas Hofmann am Dienstag.

Vodafone

London - Lehman Brothers hat die Aktien von Vodafone im Anschluss an den Investorentag des Unternehmens mit "Overweight" bestätigt. Bei der Veranstaltung am Montag habe Vodafone seine Wachstumsaussichten im Kerngeschäft und bei den Tochtergesellschaften betont, hieß es in einer Studie am Dienstag. Der Mobilfunkanbieter habe seine Gesamtjahres-Prognosen bekräftigt und sei auf gutem Weg, sein Ziel von zehn Mill. UMTS-Kunden bis Ende des Geschäftsjahres 2005/06 zu erreichen. Das Kursziel wurde mit 170 Pence beibehalten.

Vodafone

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Aktien von Vodafone im Anschluss an den Investorentag des Unternehmens von "Neutral" auf "Outperform" angehoben. Vodafone ziehe inzwischen immer mehr Nutzen aus seiner Größe, hieß es in einer Studie am Dienstag. Die Lücke zwischen dem britischen Mobilfunkanbieter und seiner Konkurrenz werde bei UMTS-Geräten immer größer. Außerdem sei es sehr wahrscheinlich, dass das Unternehmen seine Prognosen übertreffe. Das Kursziel wurde von 143 auf 165 Pence angehoben.

BMW

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktien des Autobauers BMW mit "Neutral" bestätigt. Der Konzern will zunächst bis zu drei Prozent des Grundkapitals, dies wären rund 20,23 Mill. Stammaktien, über die Börse zurückkaufen. Die Analysten betonten in der Studie vom Mittwoch, dass aber auf der Hauptversammlung im Mai ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals genehmigt worden sei. Die Ankündigung des Aktienrückkaufs helfe dem Aktienkurs technisch, aber an der grundlegenden Lage ändere dies nichts. Als Fairer Wert wurden 38,50 Euro angegeben.

BMW

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Einschätzung für die BMW-Aktie nach dem am Vortag bekanntgegebenen Aktienrückkaufprogramm von "Marketperformer" auf "Underperformer" gesenkt. Das Kursziel sei bei 36 Euro bestätigt worden, hieß es in einer Studie am Mittwoch.

Biogen Idec

Frankfurt - Die Analysten von Piper Jaffray haben ihre Anlageempfehlung für Biogen Idec nach Bekanntgabe eines neuen Anlaufes für die Zulassung von Tysabri mit "Market Perform" bestätigt. Das Kursziel betrage 43 Dollar, hieß es in der Studie vom Mittwoch.

Continental

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Aktie des Autozulieferers Continental wegen des erfolgreichen Kursverlaufs der vergangenen Monate von "Marketperformer" auf "Underperformer" abgestuft. Das Kursziel bleibe bei 62 Euro, hieß es in einer Studie vom Mittwoch. Die LRP-Experten gehen aufgrund eines anhaltenden Kostendrucks durch die Automobilindustrie sowie der hohen Rohstoffkosten von einer Verlangsamung des Ergebnis- und Umsatzwachstums aus.

Fraport

Mainz - Die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) haben ihre Anlageempfehlung für Fraport-Aktie nach der zuletzt positiven Kursentwicklung von "Marketperformer" auf "Underperformer" gesenkt. Das Kursziel bleibe unverändert bei 37 Euro, hieß es in einer Studie vom Mittwoch.

GAZ DE France

London - Die Analysten der Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) haben die Gaz-de-France-Aktie (GdF) nach sehr guten Zahlen, aber einem unveränderten Ausblick auf das Gesamtjahr mit "Hold" bestätigt. Das Kursziel von 28 Euro sei bestätigt worden, hieß es in einer Kurzstudie am Mittwoch.

MÜNchener RÜCK

London - JP Morgan hat die Anlageempfehlung für die Münchener Rück wegen zu erwartender struktureller Änderungen nach dem Hurrikan "Katrina" von "Neutral" auf "Overweight" angehoben. Das Kursziel sei zugleich von 97 auf 104 Euro hochgesetzt worden, hieß es in einer Studie am Mittwoch. Die Schätzung von Schäden in Höhe von mindestens 45 Mrd. Dollar durch "Katrina" zeige, dass die kalkulierten Schadenssummen für Hurrikane nicht ausreichend seien. Von einer entsprechenden Anpassung profitiere insbesondere der kapitalstarke Münchener Rückversicherer.

Rheinmetall

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Rheinmetall-Aktie nach einem unspektakulären Interview der Zeitung "Die Welt" mit dem Chef der Automobil-Sparte mit "Neutral" bestätigt. Das Kursziel sei von 42 Euro auf 53 Euro angehoben worden, hieß es in einer Studie am Mittwoch.

Siemens

Frankfurt - Helabatrust hat Siemens-Aktien mit Blick auf die Restrukturierungen mit "Halten" bestätigt. Noch gebe es keine klare Strategie in der Sparte Kommunikation, hieß es in einer Studie vom Mittwoch.

Siemens

DÜSseldorf - Die Analysten der WestLB haben ihre Anlageempfehlung für Siemens von "Neutral" auf "Outperform" angehoben. Das Kursziel sei zugleich von 66 auf 71 Euro gesteigert worden, hieß es in einer Studie vom Mittwoch. Die Hochstufung reflektiere die verbesserten Aussichten für die drei Teilbereiche Energieerzeugung, Medizin und Telekommunikationszubehör.

Asml

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktien von Asml mit "Reduce" bestätigt. Angesichts der schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen sei nicht davon auszugehen, dass die Halbleiterindustrie schon 2006 in einen zyklischen Aufschwung mit zweistelligen Zuwachsraten eintritt, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Deshalb dürften die Chiphersteller im kommenden Jahr ihre Ausgaben für Ausrüstung nicht anheben. Als Fairer Wert für die Papiere des niederländische Spezialmaschinenbauers für die Halbleiterindustrie wurden 12,00 Euro angegeben.

Deutsche Bank

MÜNchen - Die Analysten von Merck Finck haben die Deutsche Bank nach der Konkretisierung von Wachstumsplänen in den Schwellenländern mit "Buy" bestätigt. Die Übernahme eines Anteils von zehn Prozent an der chinesischen Bank Huaxia sei hilfreich für die bessere Erschließung des chinesischen Marktes, hieß es in einer Studie am Donnerstag. Der Kommentar von Deutsche-Bank-Chef Ackermann, wonach der Finanzkonzern organisch wachsen wolle, mache eine Übernahme der Commerzbank oder der Postbank gegenwärtig unwahrscheinlich.

Deutsche Post

DÜSseldorf - Die WestLB hat Deutsche-Post-Aktien nach der Ankündigung der Übernahmekonditionen für den britischen Logistiker Exel von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Das Kursziel wurde in einer Studie am Donnerstag von 19,00 auf 21,50 Euro erhöht. Das sei das untere Ende des "Zerschlagungswertes" der Post, den die WestLB bei 24,00 Euro je Aktie sieht.

Fuchs Petrolub

Hamburg - M.M. Warburg hat ihr Votum für Fuchs Petrolub mit "Hold" bestätigt. Der Schmierstoffe-Spezialist bewege sich im Spannungsfeld steigender Absatzpreise und höherer Materialbeschaffungkosten, summierte Analyst Sven Dopke am Donnerstag nach einer Analystenkonferenz. Das Geschäft entwickele sich weiter gut und das Management bestätigte den positiven Ausblick. Der faire Wert von bisher 28,70 Euro werde derzeit überprüft. Fuchs Petrolub gelten als Aufstiegskandidat für den MDax .

Google

Frankfurt - Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Anlageempfehlung für Google nach Abschluss des Angebotes zusätzlicher Aktien mit "Overweight" bestätigt. Das Kursziel werde bei 350 Dollar belassen, hieß es in einer Studie am Donnerstag.

Mittal Steel

London - Morgan Stanley hat die Aktie des weltgrößten Stahlherstellers Mittal Steel mit "Overweight" beim Kursziel 36 Dollar in ihre Anlagebewertung aufgenommen. Mittal sei der "profitabelste Stahlhersteller und hat Bestrebungen, in den nächsten zehn Jahren einer von nur ganz wenigen 100-Million-Tonnen-Produzenten zu werden", schrieben die Experten in einer Studie am Donnerstag.

RHÖN-Klinikum

Frankfurt - equinet hat die Aktien von Rhön-Klinikum nach der Verschiebung der Entscheidung über die Klage gegen eine Entscheidung des Bundeskartellamtes mit "Accumulate" bestätigt. Das Kursziel werde ebenfalls bei 32,50 Euro belassen, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Eine Entscheidung sei nicht innerhalb der nächsten 18 Monate zu erwarten gewesen, daher habe die Verzögerung keine negativen Einflüsse.

Serono

ZÜRich - Die Bank Vontobel hat die Serono-Aktie nach einem Artikel im "Wall Street Journal" über eine Strafzahlung von 700 Mill. Franken wegen fragwürdiger Vermarktungspraktiken beim Wachstumshormon Serostim mit "Sektor Perform" bestätigt. Der Pharmahersteller habe bei der Vorstellung seiner Bilanz zum ersten Quartal 2005 eine entsprechende Rückstellung von 725 Mill. Franken bekannt gegeben, hieß es in einer Studie am Donnerstag. Sollte sich die Meldung bestätigen, sei dies also keine Überraschung.

Stada Arzneimittel

MÜNchen - Die Analysten von Merck Finck haben Stada nach den Übernahmegerüchten mit "Buy" bestätigt. Es werde nicht davon ausgegangen, dass es zu einer Übernahme von Pliva oder Stada komme, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Die indische "Economic Times" hatte berichtet, dass das indische Pharmaunternehmen Wockhardt entweder die kroatische Pliva, deren Tochter AWD Pharma oder aber den deutschen Generika-Hersteller Stada übernehmen wolle.

3I Group

London - UBS hat die Aktien der 3i Group von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Die Pipeline des Finanzinvestors scheine mit aussichtsreichen Börsenkandidaten lukrativ, hieß es in der Studie vom Freitag. Realisierte und unrealisierte Gewinne der 3i Group dürften sich nun als Kurstreiber erweisen. Das Kursziel hoben sie von 740 auf 808 Pence.

AXA

London - Lehman Brothers hat die Aktien von Axa trotz der Schäden durch den Hurrikan "Katrina" mit "Overweight" bestätigt. Die französische Versicherung erwarte weiterhin ein hohes zweistelliges Ergebniswachstum, hieß es in einer Studie am Freitag. Die Gewinnprognose je Aktie werde aber wegen "Katrina" nur von 2,03 auf 2,08 Euro angehoben. Das Kursziel wurde von 24,00 auf 26,00 Euro erhöht.

Deutsche Lufthansa

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat das Kursziel für die Aktien der Lufthansa von 12,00 auf 11,50 Euro gesenkt und zudem die Gewinnprognosen reduziert. "Die erhöhten Treibstoffkosten üben aufgrund der niedrigen Nettomargen einen hohen Einfluss auf die geschätzten Ergebnisse je Aktie aus", hieß es in einer Studie vom Freitag. Die LRP halte bis Jahresende 2005 eine deutliche Kurserholung nicht mehr für plausibel. Die Empfehlung "Marketperformer" wurde bestätigt.

Deutsche Postbank

London - Die Citigroup hat die Deutsche Postbank von "Hold" auf "Sell" abgestuft. Das Wachstum des MDax-Unternehmens dürfte sich verlangsamen, hieß es in der Studie vom Freitag. Dennoch hoben die Analysten das Kursziel von 34,50 auf 40 Euro.

Mcdonalds

London - Das US-Investmenthaus Lehman Brothers hat die Aktien von Mcdonald's nach Abschluss des jüngsten Analystentreffens mit "Overweight" bestätigt. Das Unternehmen habe seine Jahresprognosen bekräftigt, hieß es in einer Studie am Freitag. Die Aktie bleibe für Lehman der Spitzenwert in der Schnellrestaurant-Branche. Auch das Kursziel von 37 Dollar wurde beibehalten.

MÜNchener RÜCkversicherung

Frankfurt - Die Privatbank Sal. Oppenheim hat die Aktien der Münchener Rück ungeachtet der Wirbelstürme "Katrina" und "Rita" mit "Strong buy" bestätigt. Von seiten des Versicherers sei zwar mit einer Senkung der Gewinnprognose für 2005 zu rechnen, hieß es in einer Studie am Freitag. Dennoch werde weiterhin ein hohes Niveau bei Profitabilität und Ergebnis erwartet. Der faire Wert der Aktie liege bei 115 Euro.

Oracle Corp

NEW York - Prudential hat Oracle-Aktien nach Zahlen für das erste Quartal von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft. Gleichzeitig reduzierten die Analysten ihr Kursziel von 18 auf 15 Dollar, wie aus einer Studie vom Freitag hervorgeht.

Pernod-Ricard

London - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für Pernod-Ricard-Aktien von 155 auf 160 Euro erhöht. Die jüngste Kursschwäche biete eine Kaufgelegenheit, hieß es in einer Studie am Freitag. Die Empfehlung bleibt "Buy".

Peugeot SA

Paris - Merrill Lynch hat die Aktie von PSA Peugeot Citroen von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Die Absatzzahlen und auch die Margen des französischen Autobauers dürften steigen, schrieben die Experten in ihrer Studie am Freitag. Das Kursziel laute 62 Euro.

Rheinmetall

London - Die Citigroup hat die Aktien des Autozulieferers und Rüstungsunternehmens Rheinmetall mit "Buy" und einem Kursziel von 60 Euro in ihre Bewertung aufgenommen. Der derzeitige Aktienkurs reflektiere nicht die herausgehobene Stellung von Rheinmetall in Europa im Bereich Landsysteme, hieß es in einer Studie am Freitag. Der positive Einfluss durch die wachsende Nachfrage nach Panzern, die von Flugzeugen transportiert werden können, sowie gepanzerten Fahrzeugen dürfte in den kommenden Quartalen deutlich werden.

Rheinmetall

Frankfurt - Die Analysten der UBS haben in Erwartung steigender Profitablität ihr Kursziel für Rheinmetall von 56 auf 63 Euro angehoben. Die Anlageempfehlung werde gleichzeitig mit "Buy" bestätigt, hieß es in einer Studie vom Freitag. Die Experten erwarten für den Bereich Autoteile eine Marge für den Gewinn vor Zinsen und Steuern von acht Prozent, für den Bereich Wehrtechnik von neun Prozent. Die bisherigen Schätzungen seien bislang zu vorsichtig gewesen.

Roche

London - Lehman Brothers hat seine Einstufung der europäischen Pharmabranche von "Neutral" auf "Positive" erhöht. In den nächsten zwei Wochen sei eine größere Zahl wichtiger Daten zu erwarten, hieß es in einer am Freitag vorgelegten Studie. Unter anderem stünden Geschäftszahlen, neue Forschungsergebnisse und Konferenzen an. Von Schering etwa würden am kommenden Freitag endgültige Resultate aus der Benefit-Studie zu Betaseron erwartet.

Salzgitter

MÜNchen - Die Hypovereinsbank (HVB) hat ihr Kursziel für die Aktien von Salzgitter von 40 auf 45 Euro angehoben. Analyst Christian Obst begründete den Schritt am Freitag im Gespräch mit dpa-AFX unter anderem mit dem Hinweis auf den geplanten Konzernumbau und die erwartete Steuerersparnis von bis zu 150 Mill. Euro. Dieser Schritt habe ihn auch veranlasst, seine Gewinnprognose für 2005 auf über 10 Euro je Aktie anzuheben. Die Einstufung blieb bei "Kaufen".

SAP

London - Die Analysten von JP Morgan haben die SAP-Aktien nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen des US-Konkurrenten Oracle mit "Overweight" bestätigt. Das Kursziel werde bei 170 Euro belassen, hieß es in einer Studie vom Freitag. Die von Oracle im letzten Quartal erzielten Lizenzabsätze seien insbesondere bei der Anwendungssoftware enttäuschend gewesen. Mit 127 Mill. Dollar sei Oracle hier 48 Prozent hinter den Erwartungen der Experten zurückgeblieben. SAP gewinne Marktanteile, während Oracle nach einigen Akquisitionen vor großen Herausforderungen stehe.

Siemens

London - Die Analysten von JP Morgan haben die Aktien von Siemens vor dem Hintergrund der laufenden Umstrukturierung mit "Overweight" bestätigt. Das Kursziel bleibe bei 70 Euro, hieß es in einer Studie vom Freitag. Die Beschleunigung der Neustrukturierung des Konzernes sei positiv, es fehle jedoch ein klarer Fahrplan und Antwort auf einige strategische Fragen. Die Experten sind zuversichtlich, dass Siemens seine angepeilte Gewinnspanne erreichen kann, auch wenn dies auf Kosten niedrigerer Umsätze geschieht.

Volkswagen AG

Hamburg - Die Analysten von SES Research haben Volkswagen nach der Kursrallye der vergangenen Woche von "Outperformer" auf "Marketperformer" abgestuft. Der faire Wert liege bei 49 Euro, hieß es in einer Studie vom Freitag. Ein durch die Ankündigung der Prüfung aller Optionen in Aussicht gestellter Verkauf der Töchter gedas und Europcar böte durch entsprechenden Mittelzufluss eine Stärkung der Kapitalbasis. Sie rechtfertige jedoch nicht den deutlichen Anstieg des Kurses. Auf dem derzeitigen Niveau sei auch der gerüchteweise für möglich gehaltene Einstieg von US-Investor Kerkorian oder arabischer Kreise eher unwahrscheinlich.

Volkswagen

Frankfurt - Die Analysten der CSFB haben die Volkswagen-Aktie nach dem durch Gerüchte getriebenen Kursanstieg von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft. Das Kursziel bleibe unverändert bei 47 Euro, hieß es in einer Studie vom Freitag. Die Gerüchte über ein Aktienrückkaufprogramm, eine Einigung mit der Gewerkschaft sowie den Einstieg des US-Investors Kerkorian seien aus der Luft gegriffen, hieß es. Aus der Sicht der Experten hat sich das Chance Risiko-Verhältnis bei derzeitigen Kursen wesentlich verschlechtert.

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