Analysten empfehlen Aktie des Handyzulieferers
Balda profitiert vom Boom in Asien

Mitte August nutzte der umstrittene Hedge-Fonds-Manager Florian Homm die Gunst der Stunde: Als Großaktionär Bernd Fennel beim Handyzulieferer Balda ausstieg, griff Homm zu und stockte seinen Balda-Anteil auf knapp 14,8 Prozent auf. Nun befürchten die Anleger, Homm und seine Fondsgesellschaft FM Fund Management könnten sich in das operative Geschäft des Konzerns einmischen.

HB DÜSSELDORF. Schon bei seiner Beteiligung am Fußballverein Borussia Dortmund war Homm nicht gerade durch Zurückhaltung aufgefallen. Die Aktie von Balda reagierte aber positiv. Unmittelbar nach Bekanntwerden von Homms Einstieg gewann sie zehn Prozent an Wert. Inzwischen notiert sie bei knapp elf Euro auf dem höchsten Stand seit 2001. Trotzdem sehen Analysten noch Raum für weitere Kurssteigerungen.

Balda produziert hauptsächlich Kunststoffschalen für fast alle Handyhersteller, außerdem fertigt das ostwestfälische Unternehmen Kunststofffolien für Autos und Medizintechnik. Das Unternehmen hat das erste Halbjahr glänzend abgeschlossen. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen Vorsteuergewinn von bis zu 47 Mill. Euro und einen Umsatz von bis zu 440 Mill. Euro an.

Den Einstieg von Hedge-Fonds-Manager Homm bewertet Alexander Langhorst, Analyst von GSC Research, positiv. Er sei ein Indiz für das gute Standing von Balda: „Sicherlich ist Homm eine schillernde Figur. Er hat in seinem Fonds aber auch sehr solide Werte und steigt erfahrungsgemäß dann ein, wenn es bei Unternehmen operativ gut läuft“, sagt Langhorst. Dass Homm in den Aufsichtsrat des Handyzulieferers streben könnte, hält er bei der neuen Aktionärsstruktur für angemessen.

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