Analysten halten das Papier für unterbewertet
BVB-Aktie zeigt noch Biss

Obwohl Borussia Dortmund bis zur Winterpause einen sportlichen Nackenschlag nach dem anderen einstecken musste, fällt die Bilanz für die Aktionäre des einzigen börsennotierten Fußballclubs in Deutschland recht ordentlich aus.

FRANKFURT/M. Wer zu Beginn der Saison in die Aktie der Borussen investierte, kann sich heute über einen Kursgewinn von rund 33 Prozent freuen.

Dass trotz des Ausscheidens aus der Champions-League und dem Uefa-Cup sowie der schon grotesk anmutenden Verletzungsmisere der Mannschaft die Titel weiter zulegten, ist zum Großteil dem Engagement des Bonner Verlegers Norman Rentrop zu verdanken. Dieser übernahm Mitte Oktober für geschätzte neun Mill. Euro das Aktienpaket der Deutschen Bank und stabilisierte damit den Kurs.

Zu einem Befreiungsschlag für die Aktie habe es dennoch nicht gereicht, stellt Paul Sibianu, Analyst bei der WGZ-Bank, fest. Die Gründe dafür liefert Thilo Hasler von der Hypo-Vereinsbank: „Ich gehe davon aus, dass Borussia Dortmund durch das frühe Ausscheiden in den internationalen Wettbewerben bis zu 40 Millionen Euro in dieser Saison weniger verdienen wird,“ so der Anlageexperte.

Bei solchen Aussichten fehle der Aktie auf mittlere Sicht vorerst die Phantasie, sagt Sibianu. Nur wenn der Verein auch auf dem Rasen punktet, können die Titel wieder kräftig anziehen. Er gibt sein Kursziel für die nächsten sechs Monate daher nur mit 4,50 Euro an, schließt aber langfristig Werte zwischen 7 und 8 Euro nicht aus.

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