Analysten loben die gute Positionierung des US-Anbieters von Microchips
Texas Instruments profitiert vom Aufschwung am Handy-Markt

Grund zum Aufatmen hat Texas Instruments (TI), der Weltmarktführer bei Mikrochips für Handys: Nach einer jahrelangen Flaute auf dem Halbleitermarkt häufen sich nun die Anzeichen für eine Erholung der Branche.

HOUSTON. Ende Januar präsentierte TI ein starkes Quartalsergebnis von 512 Mill. $ oder 29 Cent je Aktie und übertraf damit die Prognosen der Analysten. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch rote Zahlen geschrieben. Konkurrenzunternehmen wie Qualcomm und Motorola bestätigten kürzlich ebenfalls eine wachsende Nachfrage nach ihren Produkten.

Für den Aufschwung sorgen vor allem Handys mit Farbbildschirmen und integrierten Digitalkameras. Der Handyproduzent und TI-Hauptkunde Nokia verkaufte im vierten Quartal 2003 nach eigenen Angaben rund 20 % mehr Mobiltelefone. Gleichzeitig seien auch die durchschnittlichen Preise gestiegen, weil viele Nutzer zu Handys mit Sonderausstattungen greifen. Die Experten des Bankhauses Smith Barney erwarten, dass in diesem Jahr die Hälfte aller ausgelieferten Handys Farbbildschirme besitzen und bis zu 100 Mill. Handys mit Kamera die Fabriken verlassen. Analyst Kenil Vora von ABI Research rechnet sogar damit, dass Schwarzweiß-Displays innerhalb der nächsten vier Jahre vom Markt verschwunden sind. In den vergangenen zwei Jahren kauften die Kunden nach Branchenschätzungen rund eine Milliarde Handys. Etwa die Hälfte aller Geräte weltweit laufen mit TI-Computerchips.

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