Analysten sehen in der Aktie ein lohnendes Angebot - Stabiles Geschäftsmodell trotzt Konsumflaute
Experten setzen Douglas auf Einkaufsliste

Die Aktie der Einzelhandelskette Douglas steht bei vielen Analysten derzeit auf Kauf. Obwohl der Titel nach starken Ausschlägen in beide Richtungen derzeit auf dem Niveau vom Jahresanfang notiert, sind die Aussichten trotz der seit zwei Jahren andauernden Konsumflaute viel versprechend.

FRANKFURT/M. In erster Linie sind die professionellen Beobachter dabei vom Geschäftsmodell der Hagener überzeugt. „Douglas konnte sich damit im schwierigen Einzelhandelsumfeld behaupten“, sagt Thilo Kleibauer von M.M.Warburg. Das Management konzentriert sich auf wenige Sektoren – Parfümerien, Schmuck, Bücher, Mode, Süßwaren –, in denen es jeweils eine führende Stellung einnimmt. Bei Parfümerien ist Douglas europaweit führend und im Buchgeschäft über Thalia und die Beteiligung an buch.de immerhin deutscher Spitzenreiter. Gleichzeitig heben Analysten hervor, dass sich das Unternehmen mit gutem Service, hoher Qualität und reichhaltiger Auswahl im oberen Preissegment positioniert: „Mit dieser Strategie stellt sich Douglas sehr gut auf die Präferenzen der deutschen Verbraucher ein“, lobt Christian Schindler von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Und „rentabler im Vergleich zu den anderen Konsumwerten wie Metro oder Karstadt“ ist Douglas auch, ergänzt Christoph Schlienkamp vom Bankhaus Lampe.

Damit sehen Aktienexperten den Konzern gut gerüstet für die erhoffte Konsumbelebung im zweiten Halbjahr. Und selbst wenn sich die Verbraucher weiter zurückhalten sollten, ist Douglas über seine Parfümerien, die knapp 57 Prozent zum Konzernumsatz beisteuern, gut abgesichert. Denn trotz Flaute legte der Bereich sogar zu.

Die Douglas-Aktie gilt auch deswegen als attraktiv, weil die vom Vorstand gesteckten Jahresziele bereits zur Halbzeit fast erreicht sind. Für das Geschäftsjahr 2003/04 strebt die Verwaltung ein Umsatzplus von zwei Prozent und ein operatives Ergebnis von 104 bis 108 Mill. Euro an. In den ersten sechs Monaten stieg der um den Verkauf von Sport-Voswinkel bereinigte Umsatz um zwei Prozent auf 1,26 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis legte um neun Prozent auf 95,5 Mill. Euro zu.

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