Analysten spekulieren auf Dividendenzahlung – Aktienkurs hat sich in fünf Monaten verdoppelt
Industrieausrüster R. Stahl bietet nach der Fitnesskur gute Chancen

Mit eisernem Sparwillen hat Martin Schomaker, Vorstandschef des deutschen Industrieausrüsters R. Stahl, das Unternehmen aus den roten Zahlen manövriert. So viel Weitblick belohnt auch die Börse.

DÜSSELDORF. Mit eisernem Sparwillen hat Martin Schomaker, Vorstandschef des deutschen Industrieausrüsters R. Stahl, das Unternehmen aus den roten Zahlen manövriert. Bereits Ende 2001 – und damit weit früher als viele anderen Firmen – reagierte der Konzern auf die schwierigeren Marktbedingungen und leitete die Umstrukturierung ein. So viel Weitblick belohnt auch die Börse. Nachdem die Aktie seit dem Börsendebüt 1997 zunächst stetig nachgegeben hatte, legte das Papier allein in den letzten fünf Monaten fast 100 Prozent zu und notiert derzeit bei 8,50 Euro.

R. Stahl ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv. Zum einen beliefert der Industrieausrüster Bohrinseln, Erdöl-Raffinerien und Chemiewerke mit besonderen Mess- und Steuergeräten für explosionsgefährdete Bereiche. Zum anderen entwickelt der Konzern Krananlagen für die Industrie.

Obwohl das Unternehmen damit in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres noch einen Verlust vor Steuern von 1,5 Mill. Euro verbucht hatte, schloss R. Stahl das gesamte Jahr mit einem Plus von 3,9 Mill. Euro ab. „Das neue Management hat bewiesen, dass man auch in schwierigen Zeiten Gewinne erzielen kann“, sagt Christoph Schlienkamp vom Bankhaus Lampe.

Auch an der Ankündigung des Konzerns, langfristig schwarze Zahlen zu schreiben, zweifeln die Analysten nicht – obwohl bisher nur die Explosionsschutzsparte Gewinne abwirft. „Für das zweite große Geschäftsfeld, die Fördertechnik, erwarten wir 2004 wieder Gewinne“, erklärt Harald Rehmet von der Landesbank Baden-Württemberg, der die Aktie zum Kauf empfiehlt.

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