Anlageexperten setzen vor allem auf Deutsche Bank, Commerzbank und Hypo Real Estate
Top-Bankanalysten empfehlen deutsche Finanztitel zum Kauf

Schlanker, schlanker, schlanker – so lautet nun schon seit Jahren die Devise in den Chefetagen deutscher Banken.

HB FRANKFURT. Viele Großinstitute haben ihre Kosten und Risiken mittlerweile denn auch stark gedrückt, indem sie Personal abgebaut, ihren Fokus geschärft und sich im Gegenzug von schwachen Krediten und renditeschwachen Immobilien getrennt haben. Folglich stellen Top-Analysten für Bankaktien Titeln wie der Deutschen Bank, Commerzbank und Hypo Real Estate – auch mit Blick auf die internationale Konkurrenz – gute Zeugnisse aus und empfehlen sie Anlegern zum Kauf.

Das Handelsblatt spricht monatlich mit Top-Branchenanalysten für deutsche Aktien über die Aussichten in dem Sektor, den sie beobachten. Das unabhängige US-Researchhaus Starmine ermittelt die jeweils besten Sektorexperten mit Blick auf die Aktienauswahl und die Gewinnschätzungen in den vergangenen zwei Jahren. Die besten Analysten nach Aktienempfehlungen ermittelt Starmine mit Hilfe eines Musterportfolios. Zur Bewertung der Gewinnschätzungen werden die Analysten mit ihren Konkurrenten verglichen.

„Wir haben sehr effiziente Banken in Deutschland“, sagt Johannes Thormann von der West LB, der laut Starmine die besten Aktienempfehlungen abgegeben hat. Der Großteil der Kostensenkungen sei nun erledigt, meint auch Andreas Plaesier, Analyst bei M.M. Warburg, Nummer eins bei den Gewinnschätzungen. „Nun müssen die Banken investieren, um Kunden zu gewinnen“, sagt er.

Folglich rückt nun die Ertragsseite der Banken in den Vordergrund: „Die Spreu vom Weizen trennt sich in der Strategie zur nachhaltigen Ertragssteigerung“, sagt Guido Hoymann vom Bankhaus Metzler. Seine Schlüsselfragen: „Wer hat profitable Produkte und gewinnt Marktanteile?“

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