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Anzapfen der Ölreserven bringt nur kurzfristige Entlastung - HVB

Das Anzapfen der strategischen Rohölreserve nach dem Hurrikan "Katrina" wird nach Einschätzung der HVB an den internationalen Ölmärkten nur kurzfristig für Erleichterung sorgen.

dpa-afx MÜNCHEN. Das Anzapfen der strategischen Rohölreserve nach dem Hurrikan "Katrina" wird nach Einschätzung der HVB an den internationalen Ölmärkten nur kurzfristig für Erleichterung sorgen. Vorübergehend sei mit einer Konsolidierung des US-Ölpreises der Sorte WTI auf 62 bis 64 Dollar je Barrel (159 Liter) zu rechnen, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Für 2006 geht das Bankhaus aber weiter von einem kräftigen Anstieg auf 74 Dollar aus. Am Dienstag vor einer Woche hatte WTI mit 70,90 Dollar ein Rekordhoch erreicht.

Die Freigabe von rund 4,3 Prozent der Reserve habe zu einem Schließen offener Positionen der Spekulanten geführt, heißt es in der Studie. Der Benzinpreis in den USA sei daraufhin von in der Spitze 2,46 Dollar je Gallone auf 2,05 Dollar eingebrochen. Auch die für den 16. September angesetzten Beratungen der Internationale Energie-Agentur (IEA) hielten Spekulanten vom Benzinmarkt fern.

Die IEA stellt nach der Hurrikan-Katastrophe im Süden der USA täglich rund zwei Mill. Barrel (je 159 Liter) für einen Zeitraum von 30 Tagen bereit, um die Märkte zu entlasten.

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