Apple-Aktie im Fokus Zeit für den Einstieg bei Apple?

Der bevorstehende Umsatzrückgang bei Apple hat Aktionäre im US-Handel am Mittwoch aus der Aktie getrieben. Das Papier fiel so stark wie seit zwei Jahren nicht. Analysten lauern auf Einstiegschancen.
Fast zwei Drittel des Konzerngeschäfts macht das Smartphone aus. Doch das Wachstum bei den Verkaufszahlen ist fast auf null geschrumpft. Quelle: dpa
iPhone von Apple

Fast zwei Drittel des Konzerngeschäfts macht das Smartphone aus. Doch das Wachstum bei den Verkaufszahlen ist fast auf null geschrumpft.

(Foto: dpa)

New YorkDie Apple-Aktie hat am Mittwoch im US-Handel um 6,6 Prozent nachgegeben und bei 93,42 Dollar geschlossen. Das ist der größte Rückgang an einem Tag seit zwei Jahren. Auch damals hatte es den Rückschlag nach Bekanntgabe von Quartalszahlen gegeben.

Was die Aktionäre in Scharen aus dem Papier trieb, war der vom iPhone-Hersteller prognostizierte erste Umsatzrückgang seit mehr als einem Jahrzehnt. Dies wurde als Zeichen für eine Sättigung des Smartphone-Markts gewertet und als ein Ende des zuvor scheinbar grenzenlosen Apple-Wachstums.

Eine ganze Reihe an Analysten kürzten am Mittwoch ihre Preisziele für die Apple-Aktie, Barclays etwa von 150 auf 142 Dollar, die Citigroup von 145 auf 130 Dollar und die Schweizer Großbank UBS von 130 auf 120 Dollar.

Das wurde 2015 aus 100.000 Euro
Platz 25: Ukrainische Aktien
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Der Konflikt mit den pro-russischen Separatisten im Osten des Landes, aber auch Misswirtschaft hat die Ukraine an den Rand des Staatsbankrotts getrieben. Der Internationale Währungsfonds hält Kiew mit Hilfskrediten über Wasser und fordert im Gegenzug Wirtschafts- und Sozialreformen. Der Leitindex PFTS verlor 2015 mehr als 35 Prozent, gleichzeitig brach die ukrainische Währung Hrywnja ein. Wer Anfang des Jahres 100.000 Euro in die Aktien des Leitindex investierte, hat jetzt nur noch 44.950 Euro - also mehr als die Hälfte seines Geldes verloren, so viel wie mit keiner anderen Anlage.

Stand: 30.12.2015, 11.30 Uhr. Quelle: Bloomberg. Angaben ohne Transaktionskosten.

Platz 24: Brasilianische Aktien
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Das südamerikanische Land durchlebt eine der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte. Die Inflation ist bereits zweistellig und Volkswirte fürchten, dass Brasiliens Wirtschaft bis 2017 um acht Prozent schrumpfen wird. Die Politik ist durch einen Korruptionsskandal gelähmt. Das belastete auch die Börse deutlich. Der Index Ibovespa verlor zwölf Prozent. Da gleichzeitig der Real gegenüber dem Dollar und dem Euro einbrach, vergrößert sich der Verlust für Euro-Anleger: Von 100.000 Euro bleiben nur 66.200 Euro übrig.

Stand: 29.12.2015, Schlusstand. Quelle: Bloomberg. Angaben ohne Transaktionskosten.

Platz 23: Brentöl
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Der Verfall der Ölpreise – bedingt durch die Wachstumssorgen in den Schwellenländern und die unverändert hohen Fördermengen der Opec – hielt das ganze Jahr an. Kurz vor Weihnachten fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar auf das Elf-Jahrestief von 35,98 Dollar und ist seither nur leicht gestiegen. In Dollar gerechnet liegt der Jahresverlust bei gut 35 Prozent, in Euro sind es 28,16 Prozent. Das heißt: Aus 100.000 Euro wurden 71.850 Euro.

Stand: 30.12.2015, 11.30 Uhr. Quelle: Bloomberg. Angaben ohne Transaktionskosten.

Platz 22: Aktien Griechenland
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Anders als für die nur noch wenigen Besitzer griechischer Anleihen war für die Besitzer griechischer Aktien ein schlechtes Jahr: Fünf Wochen lang war im Sommer die griechische Börse wegen des drohenden Ausscheidens Griechenlands aus dem Euro-Raum geschlossen. Als die Börsen im August wieder öffneten, ging es weiter bergab: Der Leitindex ASE brach in diesem Jahr um 25,37 Prozent ein – von 100.000 Euro blieben Anlegern nur 74.630 Euro übrig.

Stand: 30.12.2015, 11.30 Uhr. Quelle: Bloomberg. Angaben ohne Transaktionskosten.

Platz 21: Magere Schweine
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Nicht nur Öl, Industrierohstoffe und Metalle sind 2015 unter die Räder gekommen, sondern auch die Preise für landwirtschaftliche Produkte. Dazu gehören auch an der Chicago Mercantile Exchange gehandelte Terminkontrakte auf Nutztiere: Der Preis für magere Schweine zum Beispiel fiel hier um 27 Prozent. In Euro gerechnet liegt der Verlust bei 19,34 Prozent. Somit bleiben von 100.000 investierten Euro noch 80.660 Euro übrig.

Stand: 29.12.2015, Schlussstand. Quelle: Bloomberg. Angaben ohne Transaktionskosten.

Platz 20: Kaffee
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Auf dem Preis für die schwarzen Bohnen lastet unter anderem der heftige Verlust des brasilianischen Real zum Dollar, da Brasilien das mit Abstand wichtigste Kaffee produzierende und exportierende Land ist. Gleichzeitig sind die Ernteaussichten gut, das erwartete hohe Angebot drückt zusätzlich auf den Preis. In Euro gerechnet fiel der Terminkontrakt für am Chicago Board of Trade gehandelten Kaffee um 19,28 Prozent. Das entspricht bei einer Anlage von 100.000 Euro einem Verlust von 19.280 Euro.

Stand: 29.12.2015, Schlusstand. Quelle: Bloomberg, Angaben ohne Transaktionskosten

Platz 19: US-Junk-Bonds der Energiebranche
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Der Verfall der Öl- und Gaspreise ließ die Ausfälle bei amerikanischen Energieunternehmen mit schwacher Bonität nach oben schnellen. Die Folge: Die Kurse der Junk-Bonds (Schrottanleihen) dieser Unternehmen fielen rasant. In Dollar gerechnet ist ein Verlust von 23,9 Prozent aufgelaufen, in Euro sind es mehr als 15 Prozent. Aus 100.000 Euro sind so bei dieser Anlage nur noch 84.440 Euro geworden.

Stand: 29.12.2015, Schlussstand. Quelle: Bloomberg. Angaben ohne Transaktionskosten.

Apple-Chef Tim Cook habe ein paar schwierige Quartale vor sich, bevor im Herbst das iPhone 7 auf den Markt komme, so Daniel Ives von der Investmentbank FBR. Er hat sein Kursziel deutlich von 150 auf 120 Dollar gesenkt. Erst das neueste Smartphone des Hauses werde es schaffen können, die Firma „wieder in Wachstumsgefilde“ zu bringen.

Das laufende Quartal dürfte bei den iPhone-Verkaufszahlen das schwächste seit Jahren werden. Auf Basis der Umsatzprognose werde der Konzern bis Ende März wohl 50 bis 52 Millionen Stück absetzen, nach 74,8 Millionen Stück im traditionell starken Weihnachtsquartal.

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„Attraktiver Einstiegspunkt“ erwartet
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