ASCO-Konferenz gibt Einzelwerten Auftrieb
Krebsforscher machen der Biotech-Branche Mut

Mit verhaltener Zuversicht sind Biotech-Investoren und Analysten von der diesjährigen Konferenz der American Society for Clinical Oncology (ASCO) zurückgekehrt. Grundlegend neue Impulse konnte das weltweit wichtigste Meeting der Krebsforscher zwar nicht vermitteln.

HB FRANKFURT/M. Fachleute bewerten die in New Orleans präsentierten Studien indessen als Bestätigung dafür, dass sich die Biotech-Branche insgesamt auf solidem Fundament bewegt und ihre Versprechen nach und nach einlösen kann. „Die Resultate sind insgesamt positiv ausgefallen und zeigen, dass eine Reihe neuer Produkte ein relativ breites Einsatzspektrum haben werden“, so Michael Sjöström, Biotech-Fondsmanager beim Schweizer Bankhaus Pictet. Experten bei Lehman Brothers sprechen dagegen von insgesamt eher „unspektakulären Ergebnissen“.

Mit günstigen Daten konnten insbesondere Imclone und Merck KGaA für ihren Wirkstoff Erbitux sowie das Trio Roche, Genentech und OSI für ihre Neuentwicklungen Avastin und Tarceva aufwarten. Auch einige Produkte, die sich in früheren Testphasen befinden, werden überwiegend positiv beurteilt, darunter zum Beispiel ein potenzielles Nierenkrebsmittel von Onyx und Bayer.

Anders als im vergangenen Jahr beschränkte sich der ASCO-Effekt in diesem Jahr allerdings weitgehend auf die unmittelbar involvierten Biotechwerte. Und einige Highflyer wie Genentech oder OSI, die im Vorfeld der Konferenz bereits stark zulegten, mussten seither einen Teil der Gewinne wieder abgeben.

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