Auch Joint Ventures oder andere Partnerschaften möglich
Tank und Rast plant Fahrt an die Börse

Die Autobahn Tank & Rast GmbH steht vor dem Gang an die Börse. Investmentbanken wurden bereits mit der Prüfung des Going Public beauftragt, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit.

HB DÜSSELDORF. Die Autobahn Tank & Rast GmbH, Verpächterin von Handels- und Servicebetrieben am Autobahnnetz, erwägt den Gang an die Börse. Er sei „im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung“ des 1998 privatisierten, ehemaligen Bundesunternehmens „eine von mehreren Optionen“, bestätigte ein Sprecher auf Anfrage. Außer dem Börsengang kämen aber auch Joint Ventures oder andere Partnerschaften in Frage.

Wie das Handelsblatt aus Bankenkreisen erfuhr, sind die Investmentbanken Dresdner Kleinwort Wasserstein und Cazenove mit der Prüfung eines Going Public beauftragt worden – möglicherweise steht der Börsengang schon im Herbst an. Dabei werde auch eine Erweiterung der Aktivitäten ins Ausland erwogen.

Die von Bonn aus operierende Tank und Rast gehört zu jeweils 30 % den drei Großgesellschaftern Lufthansa, Allianz und der Private- Equity-Firma Apax. Die restlichen Anteile hält das Management.

Die frühere staatliche Gesellschaft für Nebenbetriebe der Bundesautobahn (GfN) war 1994 in eine Aktiengesellschaft unter neuem Namen umgewandelt und im Zuge der Privatisierung in eine GmbH überführt worden. Nach eigenen Angaben gehören ihr rund 750 Servicebetriebe an den Autobahnen – 340 Tankstellen, 340 Raststätten, 55 Hotels und 40 Kioske. Diese von rund 300 Pächtern betriebenen Unternehmen erwirtschafteten 2002 mit etwa 12 000 Mitarbeitern einen Umsatz von ungefähr 3,3 Mrd. Euro.

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