Aktien
Autovermieter Hertz fährt an der Börse vor

Der US-Autohersteller Ford bringt seinen konzerneigenen Autovermieter Hertz Corp an die Börse. In einer Mitteilung von Hertz an die US-Börsenaufsicht SEC vom Montag heißt es, für bis zu 100 Mill. Dollar wolle der Konzern Stammaktien der Klasse A über die Börse veräußern.

HB WASHINGTON. Einzelheiten über die Zahl der Aktien sowie die mögliche Preisspanne des IPO gingen aus der Mitteilung nicht hervor. Wie die Hertz Corp mitteilte, sollen die Nettoerlöse aus dem IPO überwiegend dazu verwendet werden, um Verbindlichkeiten bei der Muttergesellschaft Ford zurückzuzahlen.

Die Aktien sollen an der New York Stock Exchange notiert werden. Das angegebene IPO-Volumen sei ausschließlich zur Berechnung der Registrierungsgebühr festgelegt worden, erklärte Hertz. Häufig weichen die endgültigen Konditionen eines Börsengangs erheblich von den zunächst genannten ab. Der Mutterkonzern Ford habe signalisiert, sich nach Abschluss des Börsengangs vollständig von Hertz trennen zu wollen. Abhängig von der Vereinbarung möglicher Haltefristen wird sich Ford möglicherweise in nächster Zeit überwiegend oder vollständig von ihrer Hertz-Beteiligung trennen, wie aus der SEC-Mitteilung hervorgeht.

Die Hertz Corp hat das erste Quartal 2005 mit einem Nettogewinn von 20,9 Mill. Dollar abgeschlossen nach 3,3 Mill. Dollar Verlust im Vorjahresquartal.

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