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Autowerte gefragt - IAA, stabiler Ölpreis, Euro sinkt

Autowerte haben sich mit der Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung (IAA) am Montag meist besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Händler verwiesen zudem auf den stabilen Ölpreis und den sinkenden Euro als Unterstützungsfaktoren.

dpa-afx FRANKFURT. Autowerte haben sich mit der Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung (IAA) am Montag meist besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Händler verwiesen zudem auf den stabilen Ölpreis und den sinkenden Euro als Unterstützungsfaktoren. Zweitbester Dax-Wert waren um 11.00 Uhr VW-Aktien mit plus 1,26 Prozent auf 45,65 Euro. Papiere des Autozulieferers Continental gewannen an der Dax-Spitze 1,49 Prozent auf 68,30 Euro. Daimler-Chrysler stiegen um 0,81 Prozent auf 42,19 Euro, während BMW-Titel um 0,21 Prozent auf 37,50 Euro vorrückten.

"Die Eröffnung der IAA rückt die Autobranche in den Fokus, davon profitieren auch die entsprechenden Aktien", sagte ein Marktteilnehmer. Zudem stütze die Stabilisierung am Ölmarkt und der sinkende Euro-Kurs die Autowerte. Ein schwacher Euro erleichtert den Automobil-Konzernen den Absatz im wichtigen Absatzmarkt USA, weil dort die Produkte für die Verbraucher vergleichsweise billiger werden.

Mit rund 80 Premieren soll die IAA in Frankfurt der Autoindustrie neue Impulse geben. Nach den ersten Lichtblicken auf dem deutschen Automarkt erhoffen sich die heimischen Autobauer von der weltweit wichtigsten Branchenmesse eine nachhaltige Trendwende. "Von der IAA ist mit zahlreichen Meldungen zu rechnen, auch wenn keine wirklich entscheidenden Nachrichten dabei sein dürften", sagte ein Börsianer. Im Fokus stehe Porsche am Dienstag mit Zahlen. Zuletzt gewannen Porsche-Papiere 1,61 Prozent auf 671,88 Euro.

Bei VW verwiesen Händler zudem auf die verstärkten Anstrengungen der Konzernführung, die Kosten bei dem Autobauer zu senken. So dauern die Diskussion um Arbeitsplätze und Sparpotenziale bei den Wolfsburgern an. Nach einem Bericht der "Automobilwoche" sind vorrangig an den deutschen Standorten bis zu 30 000 Arbeitsplätze in Gefahr. Diese Zahl "halten wir für frei erfunden", sagte eine Konzernsprecherin auf Anfrage. Aber alles stehe auf dem Prüfstand. Betriebsbedingte Kündigungen werde es jedoch nicht geben, dementierte sie einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus". Auch von der Pressekonferenz auf der IAA am Vormittag könnten laut Händlern weitere Impulse kommen.

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