Aktien
Autowerte ziehen an - Neuzulassungszahlen nicht überraschend

Die Autowerte am Frankfurter Aktienmarkt haben am Dienstag nach Veröffentlichung der Neuzulassungszahlen für Westeuropa größtenteils etwas zugelegt. Der Rückgang im Juli und August sei nach den bereits bekannten Zahlen der einzelnen Länder nicht überraschend gewesen, erklärten Analysten. Teils sei er sogar geringer ausgefallen als erwartet.

dpa-afx FRANKFURT. Die Autowerte am Frankfurter Aktienmarkt haben am Dienstag nach Veröffentlichung der Neuzulassungszahlen für Westeuropa größtenteils etwas zugelegt. Der Rückgang im Juli und August sei nach den bereits bekannten Zahlen der einzelnen Länder nicht überraschend gewesen, erklärten Analysten. Teils sei er sogar geringer ausgefallen als erwartet.

Bis 10.35 Uhr gewannen Daimlerchrysler 0,37 % auf 35,73 € und Volkswagen 0,18 % auf 33,58 €. BMW notierten unverändert mit 35,30 €. Der DAX verlor zeitgleich 0,21 % auf 3 944,84 Punkte.

Nach Angaben des europäischen Herstellerverbandes Acea sind die Neuzulassungen in Westeuropa im Juli um 5,0 % und im August um 0,8 % im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat zurückgegangen. Die Hypovereinsbank hatte im Juli mit einem Minus von vier bis 5 % und im August von 1 bis 2 % gerechnet. Die Zahlen bewegten sich folglich im Rahmen der Erwartungen. Das Bankhaus Merck, Finck & Co. wies darauf hin, dass der August-Wert etwas besser als prognostiziert ausgefallen sei.

Als enttäuschend bezeichnete ein Frankfurter Händler die Tatsache, dass der Absatz von Mercedes-Benz-Modellen im August um 16,6 % abgesackt sei. Die Zahl scheine aber den Aktienmarkt nicht zu interessieren.

Von den großen Herstellern hatte Daimlerchrysler mit 13,3 % den größten Rückgang im August verzeichnet. Die Analysten der Hypovereinsbank führten die Entwicklung auf Effekte aus der Erneuerung der Modellpalette zurück. Negativ habe sich auch "die am 10. September erfolgte Ablösung der A-Klasse und das Ende des Lebenszyklus der M-Klasse" ausgewirkt. Volkswagen büßten bei den Neuzulassungen 8,2 % ein. BMW legten dagegen um 4,4 % zu.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%