Baubranche
Strabag kehrt an die Börse zurück

Nach dem 2003 erfolgten Börsenrückzug der „alten“ Bauholding Strabag kehrt der mittlerweile stark gewachsene Konzern des Kärntner Bauunternehmers Hans Peter Haselsteiner nächstes Jahr an den Wiener Kapitalmarkt zurück.

HB WIEN. Das Going Public wird in zwei Etappen erfolgen – in einer ersten Phase über eine Kapitalerhöhung, die rund eine Milliarde Euro in die Strabag-Kassen schwemmen soll. Dieses Kapital soll für die weitere Expansion in Mittel- und Osteuropa verwendet werden.

Die Kapitalaufstockung umfasst 30 Prozent, für den Börsengang ist das Bankenkonsortium bereits ausgewählt, bestätigte ein Strabag-Sprecher am Montag. Erst in einer zweiten Runde 18 bis 24 Monate später würden die Alteigentümer Aktien an Investoren abgeben.

Konsortialführer des Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind auch die Raiffeisen Centro Bank, Goldman Sachs, Erste Bank, Dresdner Bank sowie die Landesbank Baden Württemberg (LBBW).

Die Strabag wird dieses Jahr einen Umsatz von etwa 10 Mrd. Euro machen. Nach dem Zukauf von großen Teilen der Pleite gegangenen deutsche Walter Bau und der Übernahme der Mehrheitsanteile an der Stuttgarter Züblin ist die Strabag heute die fünftgrößte Baugruppe Europas.

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