Aktien
Bayer vorbörslich schwächer - Kritische US-Studie zu Lipobay

Bayer-Aktien haben am Dienstag nach einer kritischen US-Studie im vorbörslichen Handel etwas nachgegeben. Lang & Schwarz stellte den Titel bei 23,74 zu 23,89 Euro nach einem Vortagesschluss bei 23,95 Euro fest.

dpa-afx FRANKFURT. Bayer-Aktien haben am Dienstag nach einer kritischen US-Studie im vorbörslichen Handel etwas nachgegeben. Lang & Schwarz stellte den Titel bei 23,74 zu 23,89 Euro nach einem Vortagesschluss bei 23,95 Euro fest.

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern hat laut einer US-Studie seinen Cholesterinsenker Lipobay/Baycol zu spät vom Markt genommen. Bayer habe bereits sehr viel länger von den Risiken des Wirkstoffs gewusst, bevor es die Öffentlichkeit gewarnt habe, hieß es in einer am Montag im "Journal of the American Medical Association" veröffentlichen Studie. Das deutsche Unternehmen habe Beweise zurückgehalten, die den tödlichen Nebeneffekt des Wirkstoffs belegt haben.

Ein Frankfurter Händler sagte mit Blick auf die Meldung: "Die Anschuldigungen zu Lipobay/Baycol sind zwar nicht neu, dürften aber vor dem Hintergrund des Merck/Vioxx-Vorfalls den Kurs von Bayer belasten." Auch ein Düsseldorfer Marktteilnehmer verwies auf diese US-Studie. "Das klingt auf jeden Fall negativ und dürfte die Stimmung für die Bayer-Aktie eintrüben."

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