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Bayer vorbörslich schwächer - Zahlen teils unter Erwartungen

Die Bayer-Aktie dürfte nach der Vorlage des Quartalsberichts am Mittwoch etwas schwächer in den Handel starten. Die Zahlen waren laut Händlern teilweise enttäuschend ausgefallen. Der angehobene Ausblick sei nicht wirklich überraschend, hieß es.

dpa-afx FRANKFURT. Die Bayer-Aktie dürfte nach der Vorlage des Quartalsberichts am Mittwoch etwas schwächer in den Handel starten. Die Zahlen waren laut Händlern teilweise enttäuschend ausgefallen. Der angehobene Ausblick sei nicht wirklich überraschend, hieß es.

Vorbörslich wurde die Aktie des Chemie-und Pharmaunternehmens beim Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz zwischen 30,08 und 30,23 Euro gestellt. Am Vorabend hatte der Titel um 1,43 Prozent auf 30,44 Euro zugelegt. Der Dax wird von den Düsseldorfern unterdessen vorbörslich gut behauptet gesehen.

"Letzendlich lagen die Zahlen leicht unter unseren Erwartungen", sagte Dennis Nacken, Analyst bei Helabatrust. Vor allem der Pflanzenschutzbereich sei etwas hinter den Prognosen geblieben. Die Erhöhung des Ausblick sei unterdessen nicht sehr überraschend - der bisherige Ausblick war als "sehr konservativ" eingeschätzt worden. Für weitere Details müsse die Analystenkonferenz abgewartet werden.

Laut einem Händler fiel der Quartalsbericht "gemischt" aus. Während der Umsatz etwas besser als von Analysten erwartet ausgefallen sei, habe sich die Ertragslage dagegen leicht enttäuschend entwickelt, sagte ein Börsianer. Positiv wertete er, dass Bayer seine Jahresziele deutlich erhöht habe.

Auch ein weiterer Händler sagte, dass zwar der Umsatz leicht über den Erwartungen, das Nettoergebnis und das Ebit allerdings unter den Prognosen gelegen habe. Er warte nun auf mehr Details aus der Telefonkonferenz, die um 13.00 Uhr beginnen sollen.

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer legte vorbörslich Zahlen vor und hob nach einem Gewinnsprung im zweiten Quartal die Prognosen für das Gesamtjahr deutlich an. Der Umsatz legte insbesondere dank der robusten Chemiekonjunktur um 19,7 Prozent auf 7,053 Mrd. Euro zu. Der Überschuss kletterte auf 406 (146) Mill. Euro und blieb damit unter den Analystenerwartungen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (Ebit) und vor Sondereffekten erhöhte sich um 38,5 Prozent auf 852 Mill. Euro. Auch hier hatten Analysten mehr erwartet.

Beim Ausblick für 2005 geht Bayer nun von einer Steigerung des Ebit vor Sondereffekten von 40 Prozent aus. Bisher war eine Größenordnung von 20 Prozent in Aussicht gestellt worden. Für den Umsatz rechnet der Konzern nun mit über 26 (bisher 25) Mrd. Euro.

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