Beobachter kritisieren die Durchführung des IPO
Googles Börsengang ist ein Fiasko

Die US-Börsenaufsicht SEC hat weitere Informationen von der Google Inc, Mountain View, zu dem während der "Quiet Period" veröffentlichten Interview der beiden Unternehmensgründer mit dem Magazin "Playboy" angefordert.

HB NEW YORK. Dies teilte der Suchmaschinenbetreiber am Mittwoch mit, ohne die Anfrage der SEC näher zu erläutern. Google glaube weiterhin nicht, gegen die Regeln der Finanzaufsicht verstoßen zu haben.

Der in der Vorwoche vorab verbreitete Text hatte für Aufsehen gesorgt, weil seine Veröffentlichung in die "Schweigeperiode" vor dem IPO gefallen war. Kurz vor dem Börsengang in den USA dürfen Unternehmen keine relevanten Aussagen zum Unternehmen veröffentlichen, die nicht im Prospekt enthalten sind. Google hatte das Interview nach seiner Veröffentlichung sofort in den Börsenprospekt aufgenommen.

Falsche oder unvollständige Angaben im Emissionsprospekt könnten für Google zur Folge haben, dass Anleger ihre Papiere innerhalb eines Jahres nach dem IPO zum Ausgabepreis an das Unternehmen zurückgeben dürfen.

Google hat sich dem schwachen Marktumfeld an den US-Börsen gebeugt und die Preisspanne für den Börsengang gesenkt. Der Betreiber der Internet-Suchseite will bei seinem Börsengang nun nur noch zwischen 85 und 95 Dollar je Anteil statt der bisher genannten 108 bis 135 Dollar verlangen. Bei der Emission werden erstmals in den USA die Aktien über eine Art Internet-Versteigerung begeben, wobei die Konsortialbanken unüblich wenig Mitspracherecht bei der Verteilung der Papiere an die Interessenten haben.

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