Berkshire Hathaway
Buffett-Aktie kostet wieder 100 000 Dollar

Die teuerste Aktie der Welt notiert wieder sechsstellig. Im Zuge der Finanzkrise war auch Berkshire Hathaway, die Holding von Börsenlegende Warren Buffett, in den Abwärtsstrudel geraten. Jetzt haben die Papiere des Unternehmens die Marke von 100 000 Dollar zurückerobert. Bis zum Allzeithoch ist es aber noch ein weiter Weg.

HB NEW YORK. Eindrucksvoller Beleg der jüngsten Börsenrally: Erstmals seit Anfang Januar hat die Aktie der Holding von US-Multimilliardär Warren Buffett wieder die Marke von 100.000 Dollar erreicht. Seit ihrem Tief im März legte das teuerste Papier der Wall Street sogar um rund 40 Prozent zu.

Die Berkshire-Aktie schloss am Montag in New York bei exakt 100 000 Dollar (69.430 Euro). Zum Handelsstart am Dienstagmorgen pendelte sie in einem leicht negativen Marktumfeld um die magische Marke. Ohnehin liegt sie noch rund ein Drittel unter ihrem bislang höchsten Schlusskurs: Am 10. Dezember 2007 ging sie bei 149.200 Dollar aus dem Handel.

Auch der erfolgsverwöhnte legendäre Investor Buffett hatte mit seiner Holding Berkshire Hathaway in der Finanzkrise herbe Verluste hinnehmen müssen. Zuletzt aber profitierte er unter anderem wieder von milliardenschweren Beteiligungen in der US-Bankenbranche.

Bei Buffetts Übernahme der kleinen Textilfirma Berkshire Hathaway im Jahr 1962, dem Beginn der Erfolgsgeschichte, hatte das Papier sieben Dollar gekostet. Buffett führte jedoch nie einen Aktiensplit durch. Stattdessen schuf er eine Aktienklasse für Kleinanleger, die für ein solches Papier aber heute auch 3.265 Dollar hinlegen müssen.

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