Beteiligungsgesellschaft wagt Gang aufs Parkett
Blackstone-Gründer Schwarzman macht Kasse

Das Börsendebüt der US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone Group wird wohl Ende des Monats über die Bühne gehen. Wie am Dienstag aus dem Umfeld beteiligter Banken verlautete, soll es in der Woche ab dem 25. Juni soweit sein.

HB NEW YORK. Dabei werde ein früher Termin in jener Woche angepeilt, doch stehe das Datum noch nicht definitiv fest. Blackstone will mit dem Börsengang bis zu 4,1 Milliarden Dollar einnehmen. Begleitet wird das Vorhaben von den US-Banken Citigroup und Morgan Stanley. Blackstone ist unter anderem auch an der Deutschen Telekom beteiligt.

Die Gesellschaft verwaltet ein Vermögen von rund 79 Milliarden Dollar und investiert in Firmenkäufe, Immobilien, Kredite und Not leidende Finanzierungen.

Mit dem Börsengang wird Blackstone-Gründer Stephen Schwarzman zum mehrfachen Milliardär – sein 23 Prozent-Anteil an Blackstone ist nach Schätzungen 7,8 Milliarden Dollar wert.

IPO mit Signalwirkung

Bereits 2006 hat Schwarzman vier Mal so viel Geld verdient wie alle Dax-Chefs zusammen: 400 Millionen Dollar. Nach dem Börsengang dürfte er dann sogar zu den reichsten Menschen der Welt gehören.

Rund 40 Milliarden Dollar soll Blackstone, 1985 mit einem Startkapital von 400.000 Dollar gegründet, mittlerweile wert sein.

Stimmen die US-Zeitungsberichte, nach denen Schwarzman zehn Prozent von Blackstone an die Börse bringen will, so wäre die Emission vier Milliarden Dollar schwer. Ein Börsengang von Blackstone hätte Signalwirkung für die gesamte Branche – und könnte andere Finanzinvestoren wie KKR oder auch Carlyle aufs Börsenparkett locken.

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