Betreibergesellschaften haben die Krise überstanden
Flughafenaktien holen Börsenrallye nach

Nachdem die Börsenrally des vergangenen Jahres ohne die Aktien der Flughafenbetreiber stattgefunden hat, lohnt sich der Einstieg bei einigen Werten wieder.

DÜSSELDORF. Im Gegensatz zu 2003 scheinen Terrorängste, die Lungenkrankheit Sars und die Irakkrise kaum noch ein Grund zu sein, auf das Fliegen zu verzichten. Und mit der Reiselust ziehen auch die Passagierzahlen, Umsätze und Gewinne wieder an. Davon profitieren vor allem die Aktien der Betreibergesellschaften, die die Krisenjahre zu einer Neuausrichtung genutzt haben.

Für Flughäfen gibt es dabei nur zwei Strategien, um langfristig Überkapazitäten vorzubeugen, schreiben die Unternehmensberater der Boston Consulting Group in einer aktuellen Studie. Entweder müssen sich die Airports gegen die Konkurrenz als eines der dominierenden interkontinentalen Drehkreuze behaupten oder gänzlich auf das boomende Geschäft mit den Billigfliegern setzen.

Ganz vorn in der Gunst der Analysten liegt daher das Papier des Flughafens Wien. Der größte Airport Österreichs hat sich schon lange vor der EU-Erweiterung als Drehscheibe nach Osteuropa etabliert. Obwohl die Aktie allein seit Jahresanfang über 20 % zugelegt hat, rechnet Matthias Schrade von GSC Research mit weiteren Gewinnen. „Das Papier ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 für 2005 im Branchenvergleich immer noch unterbewertet“, sagt Schrade.

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