Bewertung mit "Equal-Weight" aufgenommen
Morgan Stanley bevorzugt ZFS vor Allianz

Ein problematisches Bankgeschäft und Schwierigkeiten im Asset Management von Allianz sind laut den Analysten von Morgan Stanley die Gründe für die empfohlene Umschichtung in ZFS.

HB ZÜRICH/FRANKFURT. Die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley haben Händlern zufolge die Bewertung der Aktien von Allianz mit „Equal-Weight“ aufgenommen. Gleichzeitig rieten sie zum Verkauf der Allianz-Papiere zugunsten von Titeln des Schweizer Konkurrenten Zurich Financial, fügten die Börsianer am Dienstag hinzu. Unter den großen Versicherern, die auf das Nicht-Leben-Versicherungsgeschäft fokussiert sind, ist ZFS der Top Pick der Analysten.

Das deutsche Nichtleben-Geschäft der Allianz unterscheide sich nicht sehr von anderen am Markt, hieß es. Das Gewinnwachstum im Lebensversicherungsgeschäft sollte sich mittelfristig verlangsamen. Morgan Stanley blieb dabei, dass Allianz eine unattraktive Anlage sind.

Allianz-Titel notierten im frühen Geschäft 0,05 Prozent im Minus bei 88,21 Euro.

Allianz-Titel sollten Händlern zufolge allerdings um mindestens 0,5 Prozent anziehen, nachdem angekündigt wurde, dass Allianz Capital Partners den Pflegeheimbetreiber Four Seasons für 1,15 Mrd. Euro von Alchemy Partners übernehmen werde. Die Analysten von Cheuvreux bestätigten heute ihre Einstufung "Underperform" für Allianz-Papiere.

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