Biotechunternehmen schon länger ein Börsenkandidat
Wilex strebt Mitte November aufs Parkett

Das Münchener Biotechnologieunternehmen Wilex plant seine Erstnotiz an der Frankfurter Börse für den 13. November. Die Aktien sollen in Deutschland im Rahmen eines öffentlichen Angebots an private und institutionelle Anleger sowie in Europa mit einer Privatplatzierung bei ausgewählten institutionellen Anlegern platziert werden.

HB FRANKFURT. Unter Führung der WestLB und von Sal. Oppenheim sollen vom 7. bis 9. November bis zu 4,6 Millionen Aktien angeboten werden, wie Wilex am Dienstag mitteilte. Davon stünden bis zu 600 000 Papiere als Mehrzuteilungsoption zur Verfügung. Die Altaktionäre geben im Rahmen des Börsengang keine Aktien ab, sämtliche Anteilsscheine stammen aus Kapitalerhöhungen. Bei vollständiger Platzierung der Aktien im stark regulierten Börsensegment Prime Standard würde der Streubesitz 35 Prozent betragen.

Wilex wird bereits seit Jahren als Börsenkandidat gehandelt und wäre das erste Biotechunternehmen, das in diesem Jahr an die Börse geht. Die Preisspanne will die Firma voraussichtlich am 6. November nach einer Werbetour bei Investoren veröffentlichen.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang will Wilex vor allem die weitere Entwicklung von Medikamenten finanzieren. „Die Strategie der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Wilex zu einem profitablen biopharmazeutischen Unternehmen mit einem breiten Portfolio an neuartigen Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Behandlung von Krebserkrankungen zu entwickeln“, erklärte Finanzvorstand Peter Llewellyn-Davies.

Am weitesten vorangeschritten ist die Entwicklung von Rencarex, das in der letzten klinischen Erprobungsphase am Menschen ist. Das Mittel wird für den Einsatz bei nicht-metastasiertem Nierenzellkrebs getestet. Den Zulassungsantrag für Rencarex will Wilex in Europa frühestens im übernächsten Jahr beantragen, 2009 in den USA.

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