Bis Ende Juni
DGAP-Mutter Equitystory geht an die Börse

Der Münchener Investor-Relations-Dienstleister Equitystory will noch im ersten Halbjahr an die Börse gehen und mit den Einnahmen sein weiteres Wachstum finanzieren.

HB FRANKFURT. „Mit dem frischen Kapital können wir weiter in den Vertrieb und die Produktentwicklung investieren und so unsere Führungsposition im Markt festigen und das Geschäft weiter ausbauen“, sagte Vorstand Achim Weick am Dienstag. Im Rahmen der Notierungsaufnahme im schwach regulierten Wachstumssegment Entry Standard der Frankfurter Börse sei eine Kapitalerhöhung vorgesehen. In dem jungen Segment können vor allem kleine und mittelständische Firmen ihre Aktien ohne größeren Aufwand oder hohe Kosten listen lassen. Die Emission organisiere die VEM Aktienbank, die selbst elf Prozent der Anteile an dem Börsenkandidaten hält.

Equitystory hatte im Dezember die Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität (DGAP) von den Nachrichtenagenturen Reuters und vwd sowie der Deutschen Börse übernommen. Die DGAP ist in Deutschland Marktführer bei der elektronischen Verbreitung von Pflichtmitteilungen börsennotierter Gesellschaften und hat einen Marktanteil im Ad-hoc-Geschäft von über 70 Prozent.

Equitystory bietet mehr als 900 Unternehmen aus dem In- und Ausland Dienstleistungen zur Erfüllung ihrer Meldepflicht, Finanzportale, Video-Übertragungen von Investorenveranstaltungen und Online-Finanzberichte an. 2005 setzte Firma mit 33 Mitarbeitern Firma 3,9 Mill. Euro um.

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