Börse
Diese Aktien stiegen um 11.000 Prozent

Die Hausse an den weltweiten Börsen macht einige Anleger reich. Vor allem bei kleinen Aktien sind sagenhafte Gewinne möglich, wie eine Auswertung zeigt. Mit welchen Titeln Anleger mehr als hundertfachen Ertrag erzielten.
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Anleger sollten bei der Analyse der Börsenrally der vergangenen Tage schon mal genau hinsehen. Die Aktien von kleinen Unternehmen haben sich zuletzt fast doppelt so schnell nach oben bewegt wie die großen Titel aus den USA. Risiken wie Chancen können immens sein. Einige Small-Caps haben sich seit dem Beginn des Bullenmarktes sogar schon um rund 11.000 Prozent verteuert.

Aktien, die im Russell 2000 Index abgebildet sind, etwa Rite Aid und Teledyne Technologies, haben in diesem Jahr bis Ende vergangener Woche um 32 Prozent zugelegt. Der Dow Jones Industrial Average für große Aktien schaffte nur ein Plus von 19 Prozent. So groß war die Differenz für ein Jahr seit 2003 noch nie.

Bei drei der letzten vier Male, als kleine Titel die großen Aktien so stark abhängten, wuchs die US-Wirtschaft im nächsten Jahr stärker und der Bullenmarkt für Aktien setzte sich für ein Jahr oder noch länger fort. Grundlage für diese Angaben sind Daten aus den vergangenen 34 Jahren.

Die Rally bei den kleineren Unternehmen, die in der Regel stärker vom US-Wachstum abhängig sind als große Konzerne, zeigt, dass Investoren auf ein Anziehen der größten Volkswirtschaft der Welt wetten - obwohl sich der Aufschwung am Arbeitsmarkt verlangsamt hat und der US-Haushaltsstreit das Bruttoinlandsprodukt belasten dürfte.

Kleinere Unternehmen konnten zuletzt die Gewinnprognosen von Analysten deutlicher übertreffen als die Konzerne im Dow-Jones-Index. Zudem wird am Markt allgemein erwartet, dass sie im kommenden Jahr stärker wachsen.

Kommentare zu " Börse: Diese Aktien stiegen um 11.000 Prozent"

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  • Liebes Handelsblatt, könntet Ihr vor Onlinestellung eines solchen Artikels zukünftig bitte jemand mit Sachverstand drüberschauen lassen? Habe selten einen so blöden Artikel gelesen! Natürlich ist es viel leichter in einem Index mit 2000 Werten (Russel) diese Art von Aktien zu finden, als in einem Index mit 30 Werten (Dow), noch dazu da hier auch viel kleinere Unternehmen auftauchen. Dana (Corp.) ist 2006 bankrott gegangen. Dana Holding hat tatsächlich 2009 0,20$ gekostet, war jedoch 1980 schonmal 61,75$ wert und 2013 halt wieder bis auf 23$ gestiegen. Pier 1 Imports lag 2003 bei 26$, 2009 bei 0,11$ und jetzt halt wieder bei 21$ - und was soll das dem deutschen Privatanleger sagen? Mit wieviel Werten aus diesem Index hätte man in gleichem Zeitraum einen Totalverlust oder beinahe einen Totalverlust gemacht? Gehört als Info vielleicht auch dazu!

  • Na und? Microsoft startete im März 1986 mit um-und splitbereinigt -zurückberechnet schlappen 6 Eurocent Cent an der Börse in N.Y.. Gute 13 Jahre später war die Aktie fast 60 Euro wert.
    Das sind schlappe 100 000 Prozent in 13 Jahren und 9 Monaten.Nur danach kam halt nicht mehr viel. Das heißt:Wer zu fast 60 Euro rein ist,im Dezember 1999,der wartet heute immer noch auf seinen Einstandskurs.So funktioniert die Börse nun einmal-ein Kettenspiel-der "letzte Blöde" zahlt!.

  • Merke:
    Geld verschwindet nicht, es wandert nur von einer Tasche in eine andere Tasche.
    Heißt, wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Beim Zocken ist der Kleinanleger zu 99% auf der Verliererseite. Leider werden aber nur die wenigen kleveren Gewinner gezeigt. Die Alles verloren haben schweigen aus Scham.

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