Börse Diese Aktien stiegen um 11.000 Prozent

Die Hausse an den weltweiten Börsen macht einige Anleger reich. Vor allem bei kleinen Aktien sind sagenhafte Gewinne möglich, wie eine Auswertung zeigt. Mit welchen Titeln Anleger mehr als hundertfachen Ertrag erzielten.
14 Kommentare
Händler an der New Yorker Börse: Mini-Aktien können Anleger reich machen. Ebenso droht aber der Totalverlust. Quelle: ap

Händler an der New Yorker Börse: Mini-Aktien können Anleger reich machen. Ebenso droht aber der Totalverlust.

(Foto: ap)

Anleger sollten bei der Analyse der Börsenrally der vergangenen Tage schon mal genau hinsehen. Die Aktien von kleinen Unternehmen haben sich zuletzt fast doppelt so schnell nach oben bewegt wie die großen Titel aus den USA. Risiken wie Chancen können immens sein. Einige Small-Caps haben sich seit dem Beginn des Bullenmarktes sogar schon um rund 11.000 Prozent verteuert.

Aktien, die im Russell 2000 Index abgebildet sind, etwa Rite Aid und Teledyne Technologies, haben in diesem Jahr bis Ende vergangener Woche um 32 Prozent zugelegt. Der Dow Jones Industrial Average für große Aktien schaffte nur ein Plus von 19 Prozent. So groß war die Differenz für ein Jahr seit 2003 noch nie.

Bei drei der letzten vier Male, als kleine Titel die großen Aktien so stark abhängten, wuchs die US-Wirtschaft im nächsten Jahr stärker und der Bullenmarkt für Aktien setzte sich für ein Jahr oder noch länger fort. Grundlage für diese Angaben sind Daten aus den vergangenen 34 Jahren.

Die Rally bei den kleineren Unternehmen, die in der Regel stärker vom US-Wachstum abhängig sind als große Konzerne, zeigt, dass Investoren auf ein Anziehen der größten Volkswirtschaft der Welt wetten - obwohl sich der Aufschwung am Arbeitsmarkt verlangsamt hat und der US-Haushaltsstreit das Bruttoinlandsprodukt belasten dürfte.

Kleinere Unternehmen konnten zuletzt die Gewinnprognosen von Analysten deutlicher übertreffen als die Konzerne im Dow-Jones-Index. Zudem wird am Markt allgemein erwartet, dass sie im kommenden Jahr stärker wachsen.

Lukrative Small Caps
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Börse - Diese Aktien stiegen um 11.000 Prozent

14 Kommentare zu "Börse: Diese Aktien stiegen um 11.000 Prozent"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Liebes Handelsblatt, könntet Ihr vor Onlinestellung eines solchen Artikels zukünftig bitte jemand mit Sachverstand drüberschauen lassen? Habe selten einen so blöden Artikel gelesen! Natürlich ist es viel leichter in einem Index mit 2000 Werten (Russel) diese Art von Aktien zu finden, als in einem Index mit 30 Werten (Dow), noch dazu da hier auch viel kleinere Unternehmen auftauchen. Dana (Corp.) ist 2006 bankrott gegangen. Dana Holding hat tatsächlich 2009 0,20$ gekostet, war jedoch 1980 schonmal 61,75$ wert und 2013 halt wieder bis auf 23$ gestiegen. Pier 1 Imports lag 2003 bei 26$, 2009 bei 0,11$ und jetzt halt wieder bei 21$ - und was soll das dem deutschen Privatanleger sagen? Mit wieviel Werten aus diesem Index hätte man in gleichem Zeitraum einen Totalverlust oder beinahe einen Totalverlust gemacht? Gehört als Info vielleicht auch dazu!

  • Na und? Microsoft startete im März 1986 mit um-und splitbereinigt -zurückberechnet schlappen 6 Eurocent Cent an der Börse in N.Y.. Gute 13 Jahre später war die Aktie fast 60 Euro wert.
    Das sind schlappe 100 000 Prozent in 13 Jahren und 9 Monaten.Nur danach kam halt nicht mehr viel. Das heißt:Wer zu fast 60 Euro rein ist,im Dezember 1999,der wartet heute immer noch auf seinen Einstandskurs.So funktioniert die Börse nun einmal-ein Kettenspiel-der "letzte Blöde" zahlt!.

  • Merke:
    Geld verschwindet nicht, es wandert nur von einer Tasche in eine andere Tasche.
    Heißt, wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Beim Zocken ist der Kleinanleger zu 99% auf der Verliererseite. Leider werden aber nur die wenigen kleveren Gewinner gezeigt. Die Alles verloren haben schweigen aus Scham.

  • Wenn du das nicht weißt, tust du mir leid. Beim Lotto kann man weit mehr als 11.000 Prozent raus holen. Oder aber einen Totalverlust haben. Aber warum spielen mathematisch Gebildete kein Lotto? Weil es sehr sehr unwahrscheinlich ist den Jackpot zu knacken. Insbesondere ist die Wahrscheinlichkeit multipliziert mit der Gewinnsumme geringer als der Einsatz. Daher ist es ein schlechtes Geschäft. Genau das lässt sich 1:1 auf solche Aktien umlegen. Und wegen angeblichem "Sarkasmus". Ich weiß ja nicht, was du unter Sarkasmus verstehst, aber das war keiner. In der Regel ist diese "verstehst du keinen Sarkasmus"-Phrase eh nur ein verzweifelter Versuch nachträglich seine Meinung zu ändern. Funktioniert nur leider selten. Diesmal nicht.

  • Daß Aktien mittlerweile regelrecht bejubelt werden, ist ein Alarmsignal. Die Börsenampel schaltet auf Gelb. Der Trend wird aber noch etwas laufen. Erst wenn die Tagesschau regelmäßig von neuen Höchstständen berichtet und die Nachbarin bei Kaffeekränzchen erzählt, daß auch sie jetzt ins Aktiengeschäft eingestiegen ist, spätestens dann ist die Ampel knallrot!

  • Was mein Kommentar mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun hat, bleibt ihr Geheimnis. Ziemlich sicher haben Sie aber ein Problem mit Humor bzw. Sarkasmus, aber nehmen Sie es nicht zu ernst.

  • Da werden jetzt noch alle Tricks gespielt, um den Anlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen, bevor das Abkassieren - äh die Korrektur kommt...

    Habe jetzt übrigens angefangen mal Stopp Loss auf meine 2008/9er Invests zu setzen ;-)

  • Milchmädchenrechnung. Sie haben in Mathe bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung nich aufgepasst. Setzen, sechs, nochmal!

  • Entweder man ist bei diesen Papieren Spieler oder man wird gespielt. Die allermeisten, die meine Worte hier lesen, dürften zu letzteren gehören. Reiner Zock.

  • das sind die aktien die ein gewisser "bäcker" fricke so geliebt hat. das ist der, der gerade vom gericht nun wohl schon zum zweiten mal, wegen kursmanipulation und aktienbetruges, verurteilt wird.
    ausserdem, solcher schund kommt dann auf spam-mails an.

    desweiteren, wenn der dow, dax & co ausgereizt ist, gute aktin -damit ist voll liquide handelsware gemeint- mangels käufer stecken bleibt und "schwächelt", wird der letzte rest ausgekehrt, der sonst keine chance hat gekauft zu werden.

    ach und dazu fällt mir doch glatt ein:

    der kurs steigt: costolani: ES GIBT MEHR DUMME ALS PAPIERE

    der kurs fällt: ES GIBT MEHR PAPIERE ALS DUMME.

    das auskehren bedeutet schliesslich auch, alle kleinen haben gekauft.....

    achso, nicht vergessen mal in den COT report zu schauen, welche branche als nächstes der renner wird....

    gold,silber,oel,uran,rohstoffe oder -worauf ich mal tippe- PAPIER!! kauft papier riesweise, rollenweise zum bedrucken als banknoten....

    wenn das bedrucken dann nicht mehr klappt...das stille örtchen freut sich sicher auf neue rollen.

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%