Börsenboom
Dresdner Bank prognostiziert neuen Dax-Rekord

Die US-Immobilienkrise wird nach Einschätzung der Dresdner Bank den Aufwärtstrend an den Aktienmärkten nur kurzfristig stoppen. Es sei eine Korrektur und keine nachhaltige Trendwende, sagte der Dresdner-Kapitalmarktexperte Holger Boschke am Donnerstagabend in München.

HB MÜNCHEN. Für Deutschland bekräftigte er seine Prognose von 8200 Punkten für den Leitindex Dax. Damit liegt die Dresdner Bank im oberen Drittel der Schätzungen für das Jahresende. Derzeit bewegt sich der Dax um die Marke von 7950 Zählern, nachdem Mitte Juli bei 8151 Punkten ein Rekord markiert worden war.

Die US-Hypothekenkrise, die weltweit auch zahlreiche Banken in Mitleidenschaft gezogen hat, zeige, dass die USA nicht mehr der "Nabel der Weltwirtschaft" seien. Das globale Wachstum werde mit mehr als vier Prozent im nächsten Jahr hoch bleiben - immer stärker getragen von den asiatischen Märkten.

"Die Tendenz geht nach Osten", so Boschke. Er empfiehlt asiatische und europäische Werte in einem Portfolio überzugewichten. Auch Rohstoffe seien noch attraktiv. Bei Bank-Aktien rät der Experte tendenziell zur Vorsicht.

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