Börsengänge
Neuemissionen stimmen Experten optimistisch

44 europäische Firmen sind im ersten Quartal an die Börse gegangen. Die IPOs kommen insgesamt auf Erlöse von rund drei Milliarden Euro, ein Drittel mehr als im Vorjahresquartal – ein ermutigendes Signal, meinen Experten.
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FrankfurtDer Auftakt an den europäischen Aktienmärkten lässt nach Einschätzung von Experten auf ein gutes Jahr für Börsengänge hoffen. Im ersten Quartal kamen europaweit 44 Neuemissionen an die Börsen, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht. Diese hätten zusammen knapp 3,2 Milliarden Euro erlöst. Zwar sei das Emissionsvolumen damit klar unter dem Wert des Schlussquartals 2012 von rund 7,5 Milliarden Euro geblieben. Das Vorjahresquartal sei jedoch um gut 37 Prozent übertroffen worden. Für Börsenaspiranten sei es ein ermutigendes Signal, dass die Kurse an den europäischen Aktienmärkten bislang unbeeindruckt von den Turbulenzen in der Eurozone reagiert hätten.

Europaweit hatten die Börsen in London und Warschau mit je 13 Börsengängen (Initial Public Offering – IPO) die Nase vorne. In Polens Hauptstadt hatten die Neuemissionen allerdings nur ein Volumen von insgesamt 58 Millionen Euro. Die Deutsche Börse habe durch den Börsengang von LEG Immobilien Anfang Februar indes rund 1,17 Milliarden Euro beigesteuert. In den USA wagten sich von Januar bis März 34 Unternehmen aufs Parkett. Mit einem Emissionserlös von 5,8 Milliarden Euro sei sowohl der Wert des Vorquartals wie auch der Vorjahreswert übertroffen worden. Für eine Belebung des Emissionsgeschäfts in Europa spricht nach Einschätzung von PwC auch die allmähliche Rückkehr von Finanzinvestoren. Europaweit seien 28 Prozent der IPO-Erlöse auf Unternehmen entfallen, die von Finanzinvestoren an die Börse gebracht wurden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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