Börsengang
Anleger reißen sich um ICBC-Aktien

Der anstehende Börsengang der Industrial & Commercial Bank of China zieht die Massen an. Vor den Bankfilialen in Hongkong bildeten sich gestern zum Auftakt der Zeichnungsfrist für Privatanleger lange Schlangen. Schließlich steht das größte IPO der Welt bevor.

HONGKONG. Das größte chinesische Kreditinstitut, gemessen an der Bilanzsumme, ICBC, rechnet bei seinem Börsengang in Hongkong und Schanghai am 27 Oktober mit einem Erlös von bis zu 19,1 Mrd. Dollar.

Für institutionelle Investoren begann die Zeichnungsfrist bereits vor einer Woche. Sie zeichneten seither Aktien im Wert von 175 Mrd. Dollar, verlautete aus Finanzkreisen. Das entspricht mehr als dem 13fachen des für diese Anlegergruppe vorgesehenen Kontingents.

Anleger aus Hongkong können 1,769 Billionen Aktien zeichnen. Das entspricht fünf Prozent des für internationale Anleger vorbehaltenen Kontingents. Bei entsprechender Nachfrage können die Konsortialbanken im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption das IPO-Volumen um 15 Prozent auf insgesamt 21,96 Mrd. Dollar erweitern. Die ICBC will insgesamt 35,4 Milliarden Aktien platzieren, das entspricht 15 Prozent des erweiterten Aktienkapitals. Die Zeichnungsspanne liegt zwischen 2,56 und 3,07 Hongkong-Dollar je Aktie. Daneben hat die Bank vor, 13 Milliarden Aktien an die Börse Schanghai zu bringen.

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